Trumps Ex-Sicherheitsberater Flynn gesteht Lügen bei FBI

Michael Flynn steht wegen des Vorwurfs wissentlicher Falschaussage vor Gericht

Michael Flynn steht wegen des Vorwurfs wissentlicher Falschaussage vor Gericht

Ty Cobb, einer der Top-Anwälte, die Trump zur eigenen Verteidigung in der Caus Russland angeheuert hat, zog nur Minuten nach Flynns Geständnis eine Brandmauer hoch: "Niemand außer Flynn" sei in die Anklage verwickelt, erklärte er. Trump war damals zwar als neuer Präsident schon gewählt worden, hatte das Amt aber noch nicht angetreten. Was den Präsidenten nach Ansicht von Juristen und demokratischen Abgeordneter "an den Rand der Amtsenthebung bringen könnte". Flynn soll im Januar fälschlich bestritten haben, Kisljak zu einer zurückhaltenden Reaktion auf die vom scheidenden Präsidenten Barack Obama verhängten Sanktionen wegen russischer Wahleinmischung gedrängt zu haben. Noch am Freitag erschien Flynn vor Gericht und bekannte sich dazu, Falschaussagen zu seinen Russland-Kontakten gemacht zu haben. Später versuchte Trump, den damaligen FBI-Direktor James Comey zur Einstellung der Ermittlungen gegen seinen geschassten Adlatus zu bewegen.

Flynn hatte die Vorwürfe, die durch Abhörmaßnahmen erhärtet worden waren, abgestritten und damit unter anderem Vizepräsident Mike Pence in Bedrängnis gebracht.

Konkret beziehen sich die Anschuldigungen auf Telefonate, die Flynn im Dezember 2016 mit Botschafter Sergej Kisljak führte. Russland antwortete dann tatsächlich zunächst nur mit verhaltenen Gegenmaßnahmen.

Die Bundespolizei FBI wirft Flynn vor, wissentlich, absichtlich und mit Vertuschungsabsicht gehandelt zu haben. In den USA darf ein neu gewählter Präsident, der noch nicht im Amt ist, keine Schritte unternehmen, welche die Politik des Amtsinhabers untergraben. Aus den brisanten Aussagen Flynns geht hervor, dass er nicht eigenmächtig handelte, als er bereits vor Amtsantritt Trumps mit dem russischen Botschafter konferierte - andere hochrangige Mitarbeiter des Trump-Teams sollen involviert gewesen sein. Flynn habe im Auftrag eines "sehr hohen Verantwortlichen" des Teams des heutigen Präsidenten Donald Trump gehandelt, als er den russischen Botschafter anrief, teilte Sonderermittler Robert Mueller am Freitag mit.

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Die Zahl der Muslime in Europa wird zwar zum Jahr 2050 nicht die Zahl der Christen übersteigen, wächst jedoch weiter. Washington - Der Bevölkerungsanteil der Muslime in Deutschland könnte bis 2050 auf bis zu 17.5 Millionen ansteigen.

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Grund sei vor allem die Zunahme von Flüchtlingen sowie Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien, hieß es in dem Zeitungsbericht. Dies geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, die den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vorliegen.

Sein Geständnis ist bereits der vierte Rückschlag für Trump. Trumps Sohn Donald Jr. und Schwiegersohn Jared Kushner, die beide ebenfalls ausgedehnte und teils dubiose Russland-Kontakte hatten, "werden die nächsten sein", schreiben US-Medien.

Dies war offenkundig auch der Grund, warum Flynn den Inhalt der Gespräche zu verschleiern suchte, als er wenige Tage nach Antritt der Trump-Regierung von FBI-Beamten zu den Telefonaten befragt wurde. Allerdings machte Flynn durchaus Aussagen, die für die Trump-Regierung potenziell brandgefährlich sind.

Das Weisse Haus hat sich zu den Falschaussagen von Flynn bereits geäussert.

Mueller erklärte, durch seine früheren "Falschaussagen und Auslassungen" habe Flynn die Ermittlungen zu Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau "behindert". Nachdem seine Lügen enthüllt worden waren, trat Flynn nach nur dreieinhalbwöchiger Amtszeit zurück. Auch den einstigen Trump-Berater Rick Gates und George Papadopoulos wird von Mueller vorgeworfen, über ihre Kontakte mit russischen Vertretern falsch ausgesagt zu haben.

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