Ryanair-Streiks: Folgen für Bremen noch unklar

Pilotengewerkschaft kündigt Streik bei Ryanair

Pilotengewerkschaft kündigt Streik bei Ryanair

Beim irischen Billigflieger Ryanair könnte es zu europaweit koordinierten Pilotenstreiks kommen.

Die Weihnachtstage seien aber von den Streikmaßnahmen ausgenommen, teilte die Gewerkschaft über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zuvor hatten bereits Gewerkschaften in Italien und Portugal für Arbeitskämpfe mobilisiert. Damit soll die Aufnahme von Tarifverhandlungen zur Regelung von marktgerechten Arbeits- und Vergütungsbedingungen für Ryanair-Piloten erzwungen werden.

Neben der VC haben auch der italienische und der portugiesische Pilotenverband Streiks angedroht, in Irland sprachen sich die Piloten in einer Urabstimmung für Streiks aus.

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Cockpit nannte zunächst keine konkreten Termine für die geplanten Ausstände, um Gegenmaßnahmen zu erschweren.

Derzeit laufen Ryanair in Scharen die Piloten davon, weil fast alle anderen Fluggesellschaften bessere Arbeitsbedingungen bieten, als Ryanair selbst und derzeit europaweit viele Piloten gesucht werden.

Die Pilotengewerkschaft Cockpit fordert nun einen Tarifvertrag mit Tuifly-Standards. Ryanair bestreitet dies. Die VC jedoch sieht eine einmalige Gelegenheit, Forderungen durchzusetzen: "Wenn nicht jetzt, wann sonst gibt es eine realistische Chance?", fragt Ingolf Schumacher, Vorsitzender für Tarifpolitik. Unternehmenssprecher Robin Kiely verwies in der Vergangenheit auf Lohnerhöhungen und Verbesserungen beim Dienstplan, die mit den lokalen Piloten-Ausschüssen verhandelt worden seien. Die Behauptungen der deutschen Gewerkschaften seien ohne Grundlage.

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat bisher jegliche Verhandlungen mit Gewerkschaften abgelehnt und stattdessen mit lokalen Pilotenvertretungen innerhalb des Unternehmens gesprochen. In den vergangenen Monaten hatte sich Widerstand gegen die nach irischem Recht organisierten Arbeitsbedingungen geregt, die unter anderem einen hohen Anteil von Leiharbeitern im Cockpit zulassen. Laut einer Unternehmenssprecherin ist aber auch im Falle eines Streiks nicht klar, ob das auch den Flughafen Hahn betrifft. Wenn ein Flug definitiv ausfällt oder sich mehr als fünf Stunden Verspätung aufsummieren, kann der Kunde auch sein Ticket zurückgeben und bekommt dann sein Geld zurück.

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