Nato besorgt: Russische U-Boote bedrohen Datenkabel im Atlantik

Russlands U-Boot Rostow am Don

Russlands U-Boot Rostow am Don

Ein Hauch von Kaltem Krieg: Die NATO hat sich am Samstag über zunehmende Aktivitäten russischer U-Boote in der Nähe wichtiger Datenkabel im Nordatlantik alarmiert gezeigt.

Diese stellen den Internetverkehr und andere Kommunikationsverbindungen nach Europa und Nordamerika sicher, berichtete die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Militärvertreter. Wenn es gelänge, diese Verbindungen zu kappen, hätte das immense Folgen für die globale Wirtschaft.

Russland habe massiv in seine Marine investiert, sagte Stoltenberg gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeit" weiter. Schon seit längerem warnen Analysten, dass Russland mit den neuen U-Booten großen Schaden anrichten könnte. Die russischen Aktivitäten in diesem Bereich seien jetzt auf dem höchsten Niveau seit dem Kalten Krieg, so Stoltenberg. Die U-Boote seien überall im Atlantik und mittlerweile auch "näher an unseren Küstenlinien" im Einsatz, sagte Stoltenberg. "Wir sind ein transatlantisches Bündnis, und wir müssen deshalb in der Lage sein, Truppen und Ausrüstung über den Atlantik zu transportieren". Würden die Kabel angezapft, könnten sie Moskau wertvolle Einblicke in den internationalen Internetverkehr geben. Auch arbeiteten Nato-Verbündete mit verstärktem Tempo daran, ihre Anti-U-Boot-Kampfkapazitäten zu verbessern. "Wir brauchen dafür sichere und offene Seewege".

UNO: Beschluss gegen USA wegen Jerusalem
Israel hatte den arabischen Ostteil Jerusalems 1967 im Sechs-Tage-Krieg erobert und beansprucht ganz Jerusalem als Hauptstadt. Trump drohte im Vorfeld der Abstimmung, den Ländern die Finanzhilfen zu streichen, die die Resolution unterstützen.

Deutsche Telekom: Milliardendeal in Österreich
Das zeigt sowohl das Wachstum der Anschlüsse als auch die jährliche Verdoppelung des Datenvolumens im Netz von T-Mobile Austria. Stimmen die Wettbewerbsbehörden zu, könnte die Übernahme den Angaben zufolge im zweiten Halbjahr 2018 zum Abschluss kommen.

Paracelsus-Kliniken melden Insolvenz an
Zwei Generalbevollmächtigte seien eingesetzt worden, in den nächsten Monaten solle an dem Sanierungsplan gearbeitet werden. Bundesweit sind 40 Einrichtungen betroffen, darunter in Sachsen Kliniken in Zwickau, Reichenbach, Schöneck und Adorf.

Der Kommandeur der U-Boot-Streitmacht des westlichen Bündnisses, US-Admiral Andrew Lennon, sagte nach Angaben der "Washington Post", Russland zeige "klar ein Interesse an der Unterwasser-Infrastruktur der NATO" und ihrer Mitgliedstaaten.

Stoltenberg wies auch auf Defizite der eigenen Seestreitkräfte hin. Man habe weniger geübt und dadurch Fertigkeiten eingebüßt. Laut "Washington Post" plant die NATO zur Sicherung des Nordatlantiks sogar die Wiedereröffnung eines nach dem Kalten Krieg geschlossenen Kommandopostens. Zudem hätten die Aktivitäten den Westen zur Wiederbelebung ihrer Fähigkeiten zur U-Boot-Jagd gezwungen.

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