Missbrauchsvorwürfe - New Yorker Met suspendiert Stardirigenten

James Levine dirigiert das Boston Symphony Orchestra beim Luzern Festival

James Levine dirigiert das Boston Symphony Orchestra beim Luzern Festival

Die New Yorker Metropolitan Opera untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Stardirigent James Levine.

Met-Geschäftsführer Peter Gelb sagte, das Opernhaus habe entschieden jetzt zu handeln, während es auf die Ergebnisse der Ermittlung warte, die auf neuen Berichten basierten. Als er 15 Jahre alt war, soll sich Levine erstmals in das Bett des Teenagers gelegt haben und ihn berührt haben. Dieser wirft ihm vor, ihn zum Vorspielen nach New York eingeladen und dann zu sexuellen Experimenten ermutigt zu haben. Levine war von 1971 bis 2016 an der Met Dirigent und lange Zeit auch künstlerischer Leiter.

US-Senat verabschiedet historische Steuerreform
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Papst Franziskus beendet Asien-Reise
Gestern hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die "Gleichgültigkeit der Welt" gebeten. Dort hatte er das Leid der muslimischen Minderheit der Rohingya nicht direkt angesprochen und war dafür kritisiert worden.

Die "New York Times" veröffentlichte am Sonntag Einzelheiten aus einem Polizeibericht von 2016, der dem Opernhaus im vergangenen Jahr vorgelegt worden war. Damit hat die Welle von Veröffentlichungen zu sexuellen Übergriffen, die mit dem Sturz der ehemaligen Hollywood-Ikone Harvey Weinstein begonnen hatte, nun auch die Welt der klassischen Musik erreicht. Außerdem interviewte das Blatt einen betroffenen Mann und sprach mit seinen Familienangehörigen. Er soll mindestens vier Musiker missbraucht haben.

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