Ex-Präsident Saleh bei Kämpfen getötet

Bei Kämpfen umgekommen? Ali Abdullah Saleh spricht zu seinen Unterstützern in Sanaa

Bei Kämpfen umgekommen? Ali Abdullah Saleh spricht zu seinen Unterstützern in Sanaa

Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh hat sich am Samstag in einer Fernsehansprache offen für Gespräche mit den verfeindeten Nachbarstaaten ausgesprochen. Die Houthis hatten Saleh nach dem Bruch "Hochverrat" vorgeworfen und angekündigt, gegen die von Saleh geführten Verbände zu kämpfen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wiesen die Angaben der Houthis zurück, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM meldete. Die Rebellen verbreiteten Bildaufnahmen, auf denen der Leichnam des ehemaligen Staatschefs zu sehen sein soll.

Die Houthi-Rebellen hatten wenige Stunden zuvor erklärt, Saleh, der im jemenitischen Bürgerkrieg ein wichtiger Machtfaktor war, sei bei Kämpfen in der Hauptstadt Sanaa getötet worden. Mit Salehs Tod sei die "Krise", die durch den Bruch der Rebellenallianz ausgelöst worden sei, zu Ende.

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Jemens Regierung kündigte unterdessen eine Amnestie für alle früheren Verbündeten der Huthi-Rebellen an, die mit den vom Iran unterstützten Aufständischen brechen. In seiner langen Karriere erwies er sich oft als politischer Überlebenskünstler. Trotzdem blieb er im Land einflussreich.

Im Bürgerkriegsland Jemen droht sich eine neue Front zu bilden. Als Resultat der Kämpfe ist im Jemen derzeit eine der schwersten humanitären Krisen der Gegenwart im Gang. Damit will die jemenitische Führung offensichtlich die Huthi-Rebellen weiter schwächen.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz kämpft seit fast drei Jahren gegen die vom Iran unterstützten Huthis, um den international anerkannten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi wieder ins Amt zu bringen. Der Konflikt im Jemen ist ein Stellvertreterkrieg zwischen den Erzrivalen Iran und Saudi-Arabien, die in der Region um die Vorherrschaft ringen.

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