Amri hatte noch andere Anschlagsziele im Visier

Alexanderplatz und Dom in Berlin- Anis Amri hatte womöglich weitere Anschlagsziele im Visier

Alexanderplatz und Dom in Berlin- Anis Amri hatte womöglich weitere Anschlagsziele im Visier

Nach Recherchen der Berliner Zeitung plante Amri seine Tat im Auftrag der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) bereits, als er nach Deutschland kam. Die Fahnder beschlagnahmten Beweismittel, insbesondere Speichermedien, wie weiter mitgeteilt wurde. Die Ermittlungen richten sich nach Angaben der Berliner Generalstaatsanwaltschaft gegen vier Beschuldigte im Alter zwischen 18 und 21 Jahren. Das sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Einer der Männer soll sich zudem im Bürgerkriegsgebiet beim IS an Waffen und Sprengstoff ausbilden lassen. Beim vierten Verdächtigen wird angenommen, dass er die anderen zum Flughafen fuhr, ihm wird deshalb Beihilfe zur Ausreise vorgeworfen. Das gehe aus Akten der ermittelnden Generalbundesanwaltschaft und des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Das bestätigte der Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Potsdam.

Amri verhielt sich klandestin, nutzte auf Anregung seiner Kumpanen aus Libyen mindestens fünf Facebook-Konten und zehn Telefonanbieter, er hängte bei Oberservationen Beamte ab und betonte bei Gesprächen, dass er permanent überwacht werde.

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Demnach ging der Verdächtige Walid S.am Nachmittag des 19. Dezember 2016 eine halbe Stunde lang mit Amri im Berliner Stadtteil Wedding spazieren. Im Anschluss suchten sie gemeinsam mit einem weiteren tunesischen Landsmann die Masjid-Al-Ummah-Moschee, einen Imbiss sowie für eine Viertelstunde auch den Alexanderplatz auf. Walid S. sei zudem anderthalb Stunden nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz gesehen worden.

Anis Amri, der am 19. Dezember 2016 einen Laster in den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz steuerte und zwölf Menschen tötete, hatte offenbar auch den Alexanderplatz und den Bereich am Berliner Dom als mögliche Anschlagziele im Visier. Es war der bislang schwerste islamistisch motivierte Anschlag in Deutschland. Amri wurde einige Tage später auf der Flucht von italienischen Polizisten erschossen.

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