Umfrage sieht SPD nur noch acht Prozentpunkte vor AfD

Martin Schulz

Martin Schulz

Köln. Zehn Tage vor der Bundestagswahl fällt die SPD in einer neuen Umfrage auf ein Rekordtief.

Eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl liegt die AfD im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" auf dem dritten Platz. Dies ist ihr schwächster Wert seit Januar und zugleich im "Deutschlandtrend" generell.

►Die Union blieb bei 37 Prozent.

Die FDP gewinnt einen halben Punkt und kommt auf 9,5 Prozent. Die Linken verlieren leicht und kommen auf 9 Prozent (minus 1), die Grünen auf 7,5 Prozent (minus 0,5).

Bislang haben der Umfrage zufolge 57 Prozent der Befragten ihre Wahlentscheidung getroffen.

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Die sonstigen Parteien kommen auf fünf Prozent.

Mit diesen Zahlen würde es derzeit neben einer großen Koalition keine Mehrheit für weitere Zweierbündnisse geben.

An Dreier-Bündnissen wäre eine Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen rechnerisch möglich.

►Wenn sich die SPD-Anhänger entscheiden müssten, ob die SPD erneut eine Regierung mit der Union bildet, würden sich 50 Prozent für eine Regierung mit der Union aussprechen. Gerade einmal 20 Prozent der befragten Wähler würden für die Sozialdemokraten stimmen.

Ernste Miene: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und seine Partei rutschen in den Umfragen immer weiter ab. 17 Prozent (plus drei) würden sich für keinen der beiden entscheiden.

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