Testphase läuft: Kommt die Post künftig nur noch ein Mal pro Woche?

Die Deutsche Post testet eine neue Form der Zustellung

Die Deutsche Post testet eine neue Form der Zustellung

Die Deutsche Post experimentiert damit, einigen Kunden Briefe nicht mehr jeden Werktag zuzustellen. Anfang Juli startete das Unternehmen unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Pilotprojekt, das die bisherige Form der Briefzustellung grundlegend verändern könnte.

"Das Pilotprojekt ist ergebnisoffen", sagte ein Postsprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Das hatte der Bonner Konzern damals aber dementiert.

Die Post möchte herausfinden, ob die drei neuen Formen der Zustellung bei den Postkunden auf fruchtbaren Boden fallen. Ausgeschlossen in dem Probelauf sind Einschreiben, der Versand von Dokumenten oder auch Eilbriefe, die sofort ausgetragen werden.

Die Dienstleistungswerkschaft Verdi reagierte mit Empörung. Portohöhe und dieser Universaldienst stünden gesetzlich im Zusammenhang: "Weil die Post die flächendeckende Grundversorgung sicherstellt, darf sie überhaupt die Preise verlangen, die sie nimmt". "Bei uns brennt die Hütte", zitierte die Zeitung die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis. Sollte die Briefzustellung künftig seltener werden, könnten zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen.

Der Briefmarkt in Deutschland sei ausgesprochen stabil.

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Derzeit ist das Unternehmen gesetzlich verpflichtet, an jedem Tag Briefe flächendeckend an die Kunden auszutragen.

Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass eine Verringerung der Zustellfrequenz und damit längere Laufzeiten die Post-Dienstleistungen unattraktiv machten, sagte Kocsis.

Jetzt hat die Gewerkschaft ver.di das Pilotprojekt scharf kritisiert. Eine Senkung der Zustellkosten würde dringend eine Neubewertung der genehmigten Briefporti erfordern.

Hintergrund des Tests ist die zunehmende Digitalisierung der Kommunikation mit der verstärkten Nutzung von E-Mails, Messengern oder Sozialen Netzwerken und dem daraus resultierenden rückläufigen Briefvolumen. 2006 wurden im Schnitt noch 70 Millionen Briefe pro Werktag zugestellt, vergangenes Jahr waren es nur noch 59 Millionen Briefe täglich. Die reine Briefkommunikation schrumpfte 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 8,2 Milliarden Stück. Man wolle neue Optionen der Briefzustellung prüfen und Kundenbedürfnisse erforschen, sagte ein Sprecher der Post in Bonn. Die Bundesnetzagentur als oberste Aufsichtsbehörde über die Postmärkte wurde über den Testlauf vorab unterrichtet.

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