Polizei entdeckt riesige Cannabisplantage in NRW

Jahrelang sollen Angelika und Wilfried W. Frauen in dem Haus gefoltert und zum Teil zu Tode gequält haben

Jahrelang sollen Angelika und Wilfried W. Frauen in dem Haus gefoltert und zum Teil zu Tode gequält haben

Im sogenannten Horrorhaus in Höxter-Bosseborn (NRW) hat die Polizei Bielefeld eine Drogenplantage ausgehoben und zwölf Personen festgenommen. Am Mittwochvormittag, 20.09.2017, nahm die Kriminalpolizei mit Unterstützungen von Spezialeinheiten, 12 Personen im Objekt fest. Das Haus ist berüchtigt: In ihm soll ein Ehepaar zwei Frauen gefangen gehalten und so misshandelt haben, dass sie starben.

Bei einer Razzia gegen eine Bande mutmaßlicher Drogenhändler in einem Haus im nordrhein-westfälischen Höxter hat die Polizei am Mittwoch mehr als tausend Cannabispflanzen beschlagnahmt und zwölf Menschen festgenommen. Ihre Opfer fanden sie über Kontaktanzeigen. Der Prozess gegen das inzwischen geschiedene Paar läuft vor dem Landgericht Paderborn. Sie sind wegen Mordes durch Unterlassen sowie mehrfacher Körperverletzung angeklagt.

Zeugin: Behörden in Höxter wussten von "Horrorhaus" Sie habe das Ordnungsamt im April 2016 angerufen und über Probleme in dem Haus informiert, sagte die Zeugin. Bei den Festgenommenen handelte es sich demnach um den möglichen Bandenchef und seinen Komplizen, den Eigentümer des Hauses sowie verschiedene weitere Männer und Frauen. Der Handwerker aus der Region wollte das Gebäude Instand setzen und danach vermieten oder selbst dort einziehen. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass er mit den Drogengeschäften in Verbindung steht.

Traurige Berühmtheit erlangte das sogenannte Horror-Haus in Höxter durch Foltermorde an Frauen. Ermittlungen des Kommissariats für Organisierte Kriminalität hatten ergeben, dass ein 42-jähriger Türke aus den Niederlanden vermutlich der Kopf der Bande ist.

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Seine rechte Hand scheint ein 43-jähriger Türke aus Krefeld zu sein.

Die Frauen waren offenbar als Fahrer, Helfer und teils als "Erntehelferinnen" vor Ort.

So wurde eine weibliche türkisch stämmige Person in dem Haus in Bosseborn untergebracht, damit sie ganztägig die Plantage betreuen konnte. Die Staatsanwaltschaft Paderborn wird Haftbefehle wegen des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge für die Bandenmitglieder beantragen. Die übrigen festgenommenen Frauen sind durch die Haupttäter zu der Plantage gebracht worden und dienten als Erntehelferinnen vor Ort.

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