Nordkorea feuerte erneut Rakete über Japan hinweg

Konflikt- Nordkorea feuert
erneut Rakete

Konflikt- Nordkorea feuert erneut Rakete

Der Anlass war ein weiterer Test einer Rakete aus Nordkorea.

Südkoreas Vereinigter Generalstab teilte mit, dass Nordkorea am heutigen Freitag um 6.57 Uhr eine ballistische Rakete von Sunan in Pjöngjang aus abgeschossen habe.

Bei dem Test habe sich die "Kampf-Effizienz und -zuverlässigkeit" der Hwasong-12-Rakete gezeigt.

Laut Suga flog die Rakete am Freitag über Japans nördliche Hauptinsel Hokkaido hinweg.

Zumindest die US-amerikanische Pazifikinsel Guam, auf der die USA zwei Militärbasen betreiben, ist damit in Reichweite Nordkoreas. Alle 193 Mitgliedsstaaten seien dadurch bedroht, weshalb die Strafmassnahmen ohne Lücken durchgesetzt werden müssten. Der UNO-Sicherheitsrat wollte sich nach eigenen Angaben der Vereinten Nationen noch am Freitag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem neuen Raketentest beschäftigen. "Es ist notwendig, die Steigerung der Qualität unserer militärischen Stoßkraft fortzusetzen und direkt zu beschleunigen, damit ein atomarer Gegenschlag geführt werden kann, den die USA nicht überstehen können", sagte der Staatschef und ergänzte, dass Nordkorea praktisch der Aufstellung von Nuklearstreitkräften nahe sei.

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Gauland hatte in einem im Internet verbreiteten Video einen Schlussstrich im Umgang mit dem Nationalsozialismus gefordert. Der AfD wird von Kritikern seit längerem eine mangelnde Abgrenzung zu rechtsextremistischen Gruppierungen vorgeworfen.

Nordkorea 2 - Japan kündigt Maßnahmen an
Südkoreas Streitkräfte reagierten mit einer eigenen Raketenübung, bei der eine ballistische Rakete ins Meer geschossen wurde. Nordkorea erklärte, den Sanktionsbeschluss kategorisch abzulehnen und von seinem Atom- und Raketenprogramm nicht abzurücken.

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Die Vereinigung Cockpit stritt jede Mitverantwortung ab: Es handele sich um eine "spontane Aktion" der Piloten. Gleichzeitig teilte die Pilotengewerkschaft mit, man habe "zu keinem Zeitpunkt" zu Krankmeldungen aufgerufen.

Die südkoreanischen Streitkräfte starteten unmittelbar nach Nordkoreas Raketentest eine ballistische Rakete vom Typ Hyunmoo-2 und demonstrierten ihre Einsatzbereitschaft. Die Regierung in Seoul berief eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrats ein. Das Gremium hatte erst vor wenigen Tagen nach einem Atomtest Nordkoreas die Sanktionen gegen das Land verschärft, ihm Textilimporte untersagt und die Rohöl-Importe begrenzt.

Nordkorea hatte nach eigenen Angaben Anfang September eine Wasserstoffbombe getestet. Pjöngjang erklärte danach, von seinen Waffenprogrammen nicht abrücken zu wollen.

Nordkorea hat erneut eine Mittelstreckenrakete über Japan in den Pazifischen Ozean gefeuert. Die südkoreanische Regierung verurteilte die neue Provokation scharf und forderte den Verzicht auf Provokationen sowie die Rückkehr zum Dialog über die Denuklearisierung. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa bekräftigte der Agentur Interfax zufolge, der Test sei nicht hinnehmbar. Zugleich warf sie den USA eine aggressive Rhetorik im Nordkorea-Konflikt vor.

"China liefert Nordkorea den größten Teil seines Öls", schrieb Tillerson. Ausserdem darf kein Land der Welt neue Arbeitsvisa für Nordkoreaner ausstellen.

Zuvor hatte Pjöngjang zum zweiten Mal in weniger als drei Wochen über Japan hinweg eine Rakete in den Pazifik schießen lassen. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte eine "weltweite Antwort" auf den jüngsten Raketentest. Durch die Umsetzung der UN-Resolution müsse die internationale Gemeinschaft als ganze den Druck auf Nordkorea erhöhen, damit das Land seine Strategie ändert.

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