"Illegale Einwanderung": Michail Saakaschwili bricht in die Ukraine durch

Der frühere georgische Präsident Saakaschwili wird an der polnischen Grenze zur Ukraine aufgehalten

Der frühere georgische Präsident Saakaschwili wird an der polnischen Grenze zur Ukraine aufgehalten

Er änderte allerdings am Sonntag kurzfristig den Reiseweg.

Poroschenko entzog seinem früheren Freund in Juli die ukrainische Staatsbürgerschaft.

Dann wechselte er mit der Begründung in den Zug, dass "Provokationen geplant" seien.

Zuvor hatte Saakaschwili die Absicht bekundet, am 10. September in die Ukraine zurückzukehren. Nach eigenen Angaben wollte Michail Saakaschwili lediglich sein Recht auf die ukrainische Staatsbürgerschaft vor Gericht erstreiten, nachdem Präsident Petro Poroschenko sie ihm vor kurzem aberkannt hatte. Der 49-jährige Saakaschwili ist nun staatenlos.

Nach rund zehn Jahren Präsidentschaft in Georgien war Saakaschwili 2015 ukrainischer Staatsbürger geworden, um den Posten des Gouverneurs von Odessa zu übernehmen. Die georgische Staatsbürgerschaft verlor er, als er die ukrainische annahm.

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Wie es in der Ukraine für ihn weitergeht, war am Sonntagabend unklar.

Der oppositionelle ukrainische Politiker Michail Saakaschwili ist am Sonntag in die Ukraine eingereist. Schlimmstenfalls droht ihm Verhaftung.

Saakaschwili strebt in der Ukraine eine neue Politkarriere an. Georgien soll wegen Vorwürfen des Amtsmissbrauchs die Auslieferung des Ex-Staatschefs beantragt haben, der von 2004 bis 2013 regierte. Das war der entscheidende Schritt in der sogenannten Rosenrevolution, in der er Präsident Eduard Schewardnadse die Macht entriss.

Auf ukrainischer Seite am Straßengrenzübergang Krakowez bei Lwiw erwarteten mehrere hundert Anhänger Saakaschwilis seine Ankunft. Dort nahm die Polizei ungefähr 100 Männer in Tarnuniform fest, weil sie Gasballons und Schreckschusspistolen bei sich hatten.

Journalisten berichten vor Ort, Saakaschwili habe danach eine Ansprache an seine Anhänger gehalten.

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