Gerüchte um Hurrikan "Irma" - Katastrophenschutz richtet Webseite ein

Satellitenbild des Hurrikans

Satellitenbild des Hurrikans

Die niedrigere Einstufung gilt vor allem für Windgeschwindigkeiten, der Sturm bleibt aber allein wegen der Wassermaßen potenziell weiter gefährlich.

- Später könnte "Irma" sich entlang der US-Ostküste bis zur Grenze der Bundesstaaten Georgia sowie South und North Carolina bewegen. Aktuelle Informationen gibt's in unserem Live-Ticker.

Nach Angaben der Behörde hat die Windgeschwindigkeit bereits 257,5 Stundenkilometer erreicht.

Unterdessen verstärkte sich der Hurrikan "Jose" auf Kategorie 3, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA mitteilte.

Der Klimaexperte Anders Levermann rechnet aufgrund des Klimawandels künftig mit immer mehr starken Hurrikans.

"Dass "Irma" sich so entwickeln konnte, lag daran, dass alle für einen Hurrikan günstigen, aber für die Menschen ungünstigen Umstände zusammengekommen sind", sagte DWD-Experte Friedrich.

Ein Grund für diese nach wie vor gegebene Gefahr ist auch die Tatsache, dass "Irma" breiter ist als die Halbinsel Florida.

- Am Mittwoch um etwa 1 Uhr Ortszeit (0700 MESZ), zog "Irma" über die Karibikinsel Barbuda. Übersichtskarte mit voraussichtlichem Verlauf des Wirbelsturms. Etliche Straßen der Hauptstadt Havannas standen hüfthoch unter Wasser.

Überschwemmungen waren auch die größte Sorge in der Küstenstadt Naples am Golf von Maxiko. Er droht katastrophale Schäden anzurichten.

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Irma hat Florida mit zerstörerischer Kraft heimgesucht: eine zerschlagene Fertighaus-Siedlung in Palm Bay.

In Florida brachte "Irma" bei seinem Landfall an beiden Küsten weitreichende Überflutungen.

Die Meteorologen warnten aber, dass das Wasser in einer Art gewaltigen Schaukelbewegung zurück an die Westküste kommen würde, während es im Osten dann abfließen würde.

Es wurde mit Sturmfluten und viereinhalb Meter hohen Wellen gerechnet.

Trump machte den Weg für Bundeshilfen für Florida frei. Das US-Hurrikan-Zentrum in Miami stufte den Tropensturm nun in die zweithöchste Kategorie 4 ein. Petersburg bei Tampa sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sie bereue es nicht, mit ihren Kindern und anderen Familienmitgliedern während des Sturms in ihrem Haus geblieben zu sein, statt in eine Notunterkunft zu gehen oder aus Florida zu fliehen. Den jüngsten Prognosen zufolge könnte der Sturm dann nach Nordwesten abschwenken und an der Westküste entlangziehen. "Jose" befand sich am Donnerstag 955 Kilometer östlich der Kleinen Antillen und erreichte eine Geschwindigkeit von 195 Stundenkilometern.

"Irma" hält die Region seit Tagen in Atem. An der Südspitze Floridas gibt es bereits erste orkanartige Böen. Laut DWD gab es zuletzt in einem Umkreis von 130 Kilometern um das Zentrum des Sturms Wind in Hurrikan-Stärke. Zuvor waren mehr als 6,5 Millionen Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das entspricht rund 30 Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates - es war eine der grössten Evakuierungsaktionen in der Geschichte der USA. Scott rief Freiwillige auf, sich zu melden.

Die ersten Ausläufer des Hurrikans "Irma" hatten schon am Samstagabend (Ortszeit) in Florida zu Stromausfällen in mehr als 190.000 Haushalten geführt.

"Weil Irma langsamer zieht, kann sie sich noch weiter verstärken, sie hat mehr Zeit, über offenem Wasser Energie zu tanken". In der Karibik starben nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 20 Menschen, einige Gebiete gelten als unbewohnbar.

In Florida galt die Bucht von Tampa an der Westküste mit ihren weißen Sandstränden, großen Hotels und Millionen von Menschen nach wie vor als besonders gefährdet. Mehr als 70 000 Menschen hatten am Samstag bereits Zuflucht in Notunterkünften gesucht.

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