"Zeit Magazin" stoppt "Titanic"-Redakteur wegen Fake News"

Leo Fischer kaperte das Twitter Profil des

Leo Fischer kaperte das Twitter Profil des"Zeit Magazins

Die beiden Tweets wurden mittlerweile gelöscht, nun "twittert wieder die Redaktion des Zeit-Magazins". Aktuell zeigt das Profilbild nicht mehr das Titanic-Logo, sondern einen grimmig guckenden Julian Reichelt, der als "Gast-Autor" den Account vorerst "übernommen" habe. Nicht die einzige vermeintliche Eilmeldung, die das "Zeit Magazin" für sich exklusiv hatte. Kurz darauf setzte der Satiriker noch einen drauf und twitterte "Eilmeldung: Südkoreanische Medien melden Explosion, Lichtblitz über Pyöngjang".

Fischer schrieb in der Folge immer wieder das Kürzel (lf) hinter seine Tweets, zum Beispiel witzelte er über "die atomare Sprengung Pjöngyangs"; bei der Scholl-Mitteilung fehlte das Kürzel. Er ist der aktuelle Gast-Twitterer des "Zeit"-Magazins und tut ja eigentlich nur das, was sich die Erfinder der Aktion bei der "Zeit" erhofft haben: Dem Account eine persönliche Note geben. Ein Fehler im Endlektorat!". Heute war der ehemalige "Titanic"-Chefredakteur Leo Fischer an der Reihe".

Dieses Mal war Fischer dran. Wenig später, als der Tweet bereits die Runde gemacht hatte, wurde ihm schließlich der Zugang zu dem Account verwehrt.

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Kurz darauf löste das "Zeit Magazin" die Aufregung auf, löschte die Beiträge und beendete ab sofort die Twitter-Übernahme von Leo Fischer.

Von dem Chef der "Bild"-Zeitung wegen einer Meldung gerügt zu werden, ist für einen Satiriker natürlich eine besonders steile Vorlage, und so antwortet Leo Fischer mit dem Account des "Zeit"-Magazins: "Wir danken nebenbei Twitter-Chef @jreichelt für die Hilfestellung beim Kampf gegen Fakenews und für journalistische Qualitätsstandards!"

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