Trump prahlt mit Stärke der US-Atomwaffen

Verschärft den Ton gegenüber Nordkorea US-Präsident Donald Trump droht dem Regime in Pjöngjang mit

Verschärft den Ton gegenüber Nordkorea US-Präsident Donald Trump droht dem Regime in Pjöngjang mit"Feuer und Zorn

Dies mache Trump "in einer Sprache, die Kim Jong Un verstehen kann, weil er (Kim) diplomatische Sprache nicht zu verstehen scheint". Erwogen wird demnach ein Angriff mit ballistischen Raketen des Typs Hwasong-12, um die US-Streitkräfte auf Guam und ihre dort stationierten Bomber in Schach zu halten - schließlich sei die Insel der potenzielle "Ausgangspunkt für eine Invasion in Nordkorea". Die zweite nichtmilitärische Option spielen die USA schon über China, das Land, das wirklichen Druck auf Pjöngjang aufbauen kann, weil Nordkorea in jeder Hinsicht völlig von China abhängig ist. Herbert Raymond McMaster, der Sicherheitsberater, hat vor wenigen Tagen in aller Öffentlichkeit betont, dass man an militärischen Szenarien arbeite. Der republikanische US-Senator John McCain sagte, große Führer sprächen keine Drohungen aus, wenn sie nicht zum Handeln bereit seien.

Tillerson widersprach auch Interpretationen, wonach die USA einem militärischen Eingreifen näher gekommen seien: "Nichts, was ich gesehen habe und nichts, von dem ich weiß, deutet darauf hin, dass sich die Lage in den vergangenen 24 Stunden dramatisch verändert hat". "Ein weiteres Säbelrasseln wird uns hier sicher nicht weiterhelfen", sagte der Sprecher von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), Martin Schäfer, in Berlin. Im heute.de-Interview spricht der Politologe Josef Braml über die Schlüsselrolle Chinas und weshalb eine US-Militäraktion Südkorea "in existenzielle Gefahr" bringen würde.

Es bleibt zu hoffen, dass sich Trump eher an seinem Außenminister orientiert und nicht etwa an dem evangelikalen Pastor, der bei der Amtseinführung des Präsidenten gesprochen hatte: Gott habe Trump die "moralische Autorität" verliehen, Kim Jong Un auszulöschen, schrieb Robert Jeffress nun in einem Statement. Andere Kritiker warnten, Trump setze die Glaubwürdigkeit der USA aufs Spiel. Der demokratische Senatsführer Chuck Schumer sagte: "Waghalsige Rhetorik macht Amerika nicht sicherer". Er wird der Analyse der Demokratin Dianne Feinstein ("Der Präsident ist mit seinen bombastischen Statements keine Hilfe") zustimmen. Seine alttestamentarische Drohung, mit der Trump auf die jüngste Provokation aus Nordkorea reagiert hat, eskaliert die Krise noch einmal, ohne irgendeinen Ausweg aufzuzeigen. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) forderte die Konfliktparteien auf, die Drohungen mit einer militärischen Eskalation zu unterlassen.

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US-Justizminister geht gegen Preisgabe vertraulicher Infos vor
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Bei Donald Trump lohnt es sich stets, sehr genau auf seine Worte zu achten. Die Bestückung könne Interkontinentalraketen umfassen. Amerikaner sollten "keine Bedenken" haben, sagte Tillerson am Mittwoch. Ein in Tokio veröffentlichtes Weißbuch des japanischen Verteidigungsministeriums kommt zu dem gleichen Schluss. Damit solle verhindert werden, dass sich Nordkorea falsche Vorstellungen mache. Wie die "Washington Post" am Dienstag unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtete, habe Nordkorea nach Einschätzung des Geheimdienstes DIA (Defence Intelligence Agency) bei seinem Atom- und Raketenprogramm viel schnellere Fortschritte gemacht als bisher angenommen. Er vergrößere die weltweiten Sorgen.

Der Konflikt mit dem kommunistisch regierten Land gilt als der derzeit gefährlichste der Welt.

Südkorea versucht derweilen, die Wogen zu beruhigen und weiter den angestrebten Dialog mit Pjöngjang zu verfolgen. Braml: Durch Nordkoreas Provokationen und Drohgebärden fühlt sich ja zunächst vor allem Südkorea bedroht.

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