Trump lobt Bannon - und wirbt für Breitbart

Chefstratege geht und poltert Die Trump-Präsidentschaft ist vorüber

Chefstratege geht und poltert Die Trump-Präsidentschaft ist vorüber

Die Kritik an Bannon wuchs um Zusammenhang mit dem Aufmarsch von Rechtsextremen in Charlottesville im Bundesstaat Virginia vor einer Woche. Am Ende war es gerade einmal die Hälfte.

Trump hatte Bannon noch in diesem Monat einen "guten Mann" genannt, doch mehrten sich in US-Medien Vermutungen über seinen bevorstehenden Rauswurf.

"Anders als Ihre Berater im West Wing können wir nicht untätig herumsitzen, ohne gegen Ihre Worte und Handlungen die Stimme zu erheben", heißt es in Brief an den Präsidenten.

Bannon bezeichnet sich selbst als wirtschaftspolitischen Nationalisten und Globalisierungsgegner. Zwar werden sich immer Kandidaten finden, die Trump auf freigewordene Stühle wuchten kann. Ganz im Gegenteil: Trump hatte sich - wie Bannon es ihm geraten hatte - nach den Ausschreitungen von Neonazi-Gruppen in der Universitätsstadt Charlottesville am Wochenende nur halbherzig von den rechten Gewalttätern distanziert.

Bannon und der Stabschef im Weißen Haus, Ex-General John Kelly, hätten sich darauf geeinigt, dass "heute Steves letzter Tag" sei, teilte Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders in Washington mit.

Bart Rossi glaubt nicht, dass das gelingt.

Studentin überlebte 28 Tage lang allein in der Wildnis
Die Zeit in der Wildnis hat deutliche Spuren hinterlassen. "Ich arbeite hier seit 15 Jahren und habe noch nie so etwas gesehen". Nach gut einem Monat ist eine 25-jährige Studentin, die in der Wildnis von Alabama verschwand, wieder aufgetaucht.

Merkel und Schulz rüffeln Autobosse
Auch in diesem Zusammenhang habe Nahles in einer internen Schaltkonferenz gefordert, man möge sich auf die Themen konzentrieren. Nur kurz ging es ums Thema Flüchtlingspolitik. "Nee, da bin ich entschieden gegen", sagte Schulz.

Uefa nominiert Buffon als Europas Besten
Die individuelle Auszeichnung wird im Rahmen der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase in Monaco überreicht. Hinter Real-Teamkollege Luka Modric landete Weltmeister Toni Kroos im Ranking der Uefa auf dem fünften Platz.

Fliegender Wechsel, aus den Medien in die Politik und wieder zurück. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche erläutert der 73-Jährige, warum Trump in der Falle steckte - und die Entlassung wohl nicht die erwünschte Trendwende bringt. Bei Donald Trump, der seit dem 20. Januar mit Pleiten, Pech und Pannen regiert, kommen die Analysten in Washington mit dem Zählen nicht mehr hinterher. Doch ich sehe nicht, wie Trump von dem Rückzug profitieren kann.

Finanzminister Steven Mnuchin verteidigte unterdessen den US-Präsidenten.

Wie Trumps Agenda nach dem Abgang seines Chefberaters aussehen wird, bleibt allerdings im Dunkeln.

Bannon war von Trump im August 2016 für den Wahlkampf verpflichtet worden und danach der ultrarechte Chefstratege im Trump-Team. Trump nutzt Bannon über Breitbart als Sprachrohr, während Trump für Breitbart der Erfüllungsgehilfe der Altright-Bewegung ist. Der Populist ist in der rechten Szene äußerst beliebt. "Wenn wir diesen nämlich weiterhin verlieren, sind wir fünf Jahre, denke ich, maximal zehn Jahre von einem Punkt entfernt, von dem wir uns nie mehr erholen werden". Bannon stand außerdem im Verdacht, vertrauliche Informationen an Medien weitergegeben zu haben. Bannon, schreibt Green, habe Trump mit einem vollständig ausgeformten, in sich geschlossenen Weltbild ausgestattet, das sich mit Trumps eigenen Gefühlen zu globalem Handel und ausländischen Bedrohungen überschnitt.

Er musste eine Entscheidung treffen mit wem er zusammenarbeiten will. Iran, Afghanistan, der Nahe Osten oder Personalfragen - McMaster und Bannon liegen in vielen entscheidenden Fragen über Kreuz. Oder die Amtsenthebung. Der Autor des Bestsellers "Die Kunst des Erfolges", Tony Schwartz, geht davon aus, dass Trump spätestens bis Jahresende zurücktreten wird, um im Zuge der Russland-Affäre einer Gefängnisstrafe zu entgehen.

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