Trump droht auch Venezuela mit Militäreinsatz

Nicolas Maduro

Nicolas Maduro

Nach den Drohgebärden in Richtung Nordkorea schließt US-Präsident Donald Trump auch gegen Venezuela ein militärisches Vorgehen nicht aus. Trump sagte am Freitag in Bedminster (New Jersey) während einer kurzen Fragerunde zum Thema Nordkorea: "Wir haben viele Optionen für Venezuela, einschließlich einer militärischen, falls nötig". Die Lage in Venezuela sei sehr gefährlich, es herrsche ein "sehr gefährliches Chaos". Unterstellungen Venezuelas über eine geplante US-Invasion entbehrten jeder Grundlage. Bei Protesten in Venezuela starben in den vergangenen Tagen über 120 Menschen.

20 Männer in Uniform hatten am Sonntag einen Stützpunkt in Valencia im Nordwesten des Landes angegriffen. Caguaripano und Garcia konnten entkommen.

Bei den Wahlen am 30. Juli wurde die verfassungsgebende Versammlung gewählt, die jedoch von der Opposition nicht anerkannt wird. "Hier bin ich", hatte Maduro am Donnerstag bei einer Rede vor der umstrittenen Verfassungsgebenden Versammlung gesagt. "Wir haben viele Optionen bei Venezuela, einschließlich notfalls eine mögliche militärische Option".

Das Weiße Haus lehnte jedoch ab. Zudem erklärte Maduro, Venezuela werde niemals aufgeben Fremdmächte zu bekämpfen und kritisierte die US-Sanktionen gegen sein Land. Noch am Vortag hatte Maduro öffentlich in Caracas betont, dass er seinen Außenminister Jorge Arreaza angewiesen habe, ein Telefongespräch oder ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in die Wege zu leiten. Die USA verlangten eine Achtung der Verfassung, freie und faire Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener und ein Ende der Repression gegen das Volk.

Experte: Keine Gefahr für Krieg zwischen USA und Nordkorea
Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UN-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Nordkorea habe einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur vollwertigen Atommacht getan, berichtete die Zeitung.

Mindestens 43 Tote und mehr als hundert Verletzte bei Zugunglück in Ägypten
Das schwerste Zugsunglück ereignete sich im Jahr 2002, als ein überfüllter Zug nahe Kairo Feuer fing. Eine der beiden Bahnen sei aus Kairo gekommen, die andere aus der Stadt Port Said am Suezkanal.

Zu wenig Investitionen in hessischen Kommunen
Dabei sind sie allerdings kein bundesweites Phänomen - der Hälfte aller Kommunen sind sie der Studie zufolge unbekannt. Ziel des Kommunalen Finanzreports ist es, die regionalen und zeitlichen Trends wichtiger Indikatoren aufzuzeigen.

Trotz aller Differenzen sind die USA der wichtigste Abnehmer von venezuelanischem Erdöl, ohne die Exporte in die USA droht die Staatspleite.

Washington sorgt damit für eine internationale Eskalation rund um die Krise in Venezuela. Wie das Aussenministerium in Lima am Freitagabend mitteilte, habe Botschafter Diego Molero fünf Tage Zeit, das Land zu verlassen. Die Antwort kam umgehend: Geschäftsträger Carlos Rossi, derzeit oberster peruanischer Diplomat in Venezuela, müsse ebenfalls ausreisen. Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski wurde als "Feind des Vaterlandes" bezeichnet.

Unterdessen verschärfen sich die diplomatischen Spannungen Venezuelas mit den Ländern der Region: Peru wies den venezolanischen Botschafter aus. Hintergrund sei "der Bruch der demokratischen Ordnung" in Venezuela. In Südamerika stützten nur Bolivien und Ecuador Maduro. Argentinien, Brasilien, Mexiko und 17 weitere Staaten argumentieren, die Demokratie in Venezuela sei abgeschafft. Peru ist nicht Mitglied des Mercosur.

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