Schlepper zwingt Migranten ins Meer

Ein Boot mit Flüchtlingen

Ein Boot mit Flüchtlingen

Am Mittwoch hatte ein Schlepper nach Angaben der IOM bereits bis zu 50 Migranten aus Somalia und Äthiopien absichtlich ertränkt.

Offenbar nahmen sie den Tod der Menschen an Bord ihrer Boote in Kauf, um ihrer Festnahme zu entgehen. Am Donnerstagmorgen seien insgesamt 180 Migranten gezwungen worden, ins Wasser zu springen. Etwa 50 weitere Flüchtlinge seien außerdem als vermisst registriert und wahrscheinlich ebenfalls tot. Viele Migranten können nicht schwimmen.

Kurz darauf hätten Mitarbeiter der Organisation, die an die Vereinten Nationen angegliedert ist, am Strand 29 Leichen in flachen Gräbern entdeckt.

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Laut Aussagen von Überlebenden hatte sie der Schleuser sogar selbst ins Meer gestoßen. 22 Migranten gelten noch als vermisst. Die IOM nannte den Vorgang "schockierend und unmenschlich". Nach Einschätzung der IOM waren die Flüchtlinge auf dem Boot im Schnitt 16 Jahre alt. Dennoch kamen nach IOM-Schätzungen bisher rund 55.000 Migranten vom Horn von Afrika über das Rote Meer und den Golf von Aden in das Land.

Das teilte die in Genf ansässige IOM mit. 37 zunächst ebenfalls vermisste Flüchtliunge seien lebend gefunden worden. Im vergangenen Jahr waren es dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR zufolge 117 000. Seit Anfang 2015 kämpfen dort schiitische Huthi-Rebellen gegen Truppen des Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi. Weil Wasser oft verunreinigt ist, breiten sich Cholera-Erreger mit großer Geschwindigkeit aus.

Die Migranten hätten gehofft, über Jemen die Staaten am Persischen Golf zu erreichen. Teils hoffen sie auf Arbeit in den wohlhabenden Golfstaaten, teils flüchten sie vor Konflikten in ihren Heimatländern.

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