Ärzte ohne Grenzen setzt Rettungseinsätze im Mittelmeer aus

Frontex: Präsenz der libyschen Küstenwache schreckt Schlepper ab ...

Frontex: Präsenz der libyschen Küstenwache schreckt Schlepper ab ...

Die Regierung in Rom erhofft sich von dem Einsatz, dass weniger Migranten nach Italien kommen - und die Zahlen sprechen dafür: In den ersten zwei Augustwochen sind erst etwas mehr als 1700 Menschen in Italien angekommen. Diese habe auf Sicherheitsrisiken in Verbindung mit Drohungen der libyschen Küstenwache gewarnt, die sich gegen die Schiffe humanitärer Organisationen in internationalen Gewässern vor der Küste des Bürgerkriegslands richteten.

Sea-Eye rettete nach eigenen Angaben seit Beginn ihrer Missionen im April 2016 rund 12 000 Menschen vor dem Ertrinken. Die Fortsetzung der Rettungsaktionen vor der libyschen Küste sei unter den aktuellen Umständen "nicht möglich", sie sei gegenüber den Crews nicht mehr zu verantworten. Dieses Jahr starben bereits mehr als 2400 Menschen auf der Route. Die Entscheidung von Ärzte ohne Grenzen trägt nach seinen Worten dazu bei, das Gleichgewicht im Mittelmeer "wieder auszubalancieren".

"Für NGOs wird das Klima auf dem Mittelmeer immer feindseliger. Das wird eine Lücke in die Such- und Rettungskapazitäten reißen und Menschenleben fordern", twitterte Ärzte ohne Grenzen. "Grundsätzlich sind wir nicht gegen die Anwesenheit der Hilfsorganisationen, aber wir erwarten von ihnen eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Staat Libyen", sagte ein Sprecher der Küstenwache.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte bereits am Samstag erklärt, sie setze ihr Schiff "Prudence" vorläufig nicht mehr zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer ein. Rom wolle alle NGOs kriminalisieren, begründete De Filippi diese Entscheidung.

Merkel verliert in Umfragen an Zustimmung
Die Umfragen zur Regierungsbildung und zur Beliebtheit der Politiker wurden am Montag und Dienstag bei 1005 Bürgern vorgenommen. Die SPD hatte den Vorschlag als Teil eines Fünf-Punkte-Plans zur Zukunft des Automobilstandortes Deutschland präsentiert.

Trump droht auch Venezuela mit Militäreinsatz
Wie das Aussenministerium in Lima am Freitagabend mitteilte, habe Botschafter Diego Molero fünf Tage Zeit, das Land zu verlassen. Argentinien, Brasilien, Mexiko und 17 weitere Staaten argumentieren, die Demokratie in Venezuela sei abgeschafft.

Mindestens 43 Tote und mehr als hundert Verletzte bei Zugunglück in Ägypten
Das schwerste Zugsunglück ereignete sich im Jahr 2002, als ein überfüllter Zug nahe Kairo Feuer fing. Eine der beiden Bahnen sei aus Kairo gekommen, die andere aus der Stadt Port Said am Suezkanal.

Die spanische Proactiva Open Arms will dagegen weiterretten. Das Team sei sich der Gefahr bewusst, habe aber keine offizielle Sicherheitswarnung der Seenotrettungsleitstelle in Rom erhalten, sagte der Chef der Organisation, Riccardo Gatti, der Zeitung "La Repubblica". "Wir werden unsere Rettungseinsätze ohne Pause fortführen". Hunderte Ehrenamtliche hatten auf den beiden Schiffen Sea-Eye und Seefuchs freiwillige und unbezahlte Einsätze geleistet.

Neben dem Schlepperunwesen habe sich für Innenminister Sobotka die Situation im Mittelmeer durch rechtsextreme Organisationen verschärft.

Aber auch die italienischen Behörden machen Druck. "Ich halte vor allem die italienische Unterstützung der libyschen Küstenwache für eine der Schlüsselaufgaben", sagte Sobotka. Die Schlepperrouten und die Formen der illegalen Migration haben sich in den letzten Wochen verlagert.

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