Pyro-Eklat in Rostock: Polizei wirft Offiziellen Mitwisserschaft vor

1. Runde DFB-Pokal Hertha Sieg von Pyro Fans überschattet

1. Runde DFB-Pokal Hertha Sieg von Pyro Fans überschattet

Die Hansa-Ultras setzten Hertha-Banner und Sitze in Brand.

Eine versperrte Tür zur Rostocker Fan-Tribüne war der Grund für das zurückhaltende Auftreten der Polizei während der Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC am Montag. "Wir halten bis zur 74. Minute ein grandioses 0:0".

Beim Pokal-Erstrundenspiel hatten Berliner Anhänger immer wieder Feuerwerkskörper und auch Raketen gezielt Richtung Rostocker Zuschauer gezündet. Warum Fan-Banner in der Ultra-Szene so wichtig sind. Auch ein Spielabbruch wurde erwogen.

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Hartmann hatte die Faxen dicke: Der Unparteiische unterbrach das Spiel in Minute 76, holte die Teams in die Kabine. "Wenn man sieht, dass hier 1700 Polizisten und über 300 Ordner unterwegs waren, dass Spürhunde und HD-Kameras im Einsatz sind". Dabei gilt es vor allem zu klären, wie Pyrotechnik und ein Fanbanner der gegnerischen Mannschaft trotz der massiven und umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen ins Stadion gelangen konnten. "So etwas kann man sicher nur gesamtgesellschaftlich lösen, nicht allein als Drittligist".

Auch Hertha-Manager Preetz machte deutlich, dass der Einfluss der Clubs auf die Randalierer und gewaltbereite Fans eingeschränkt ist. "Das ist schlichtweg unmöglich".

Hansa Rostock reagiert auf die Pyro-Randale beim DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC (0:2), die durch das Abbrennen eines geklauten Banners vollkommen eskalierte. "Deshalb wird es ein Thema sein, das Vereine, Verbände und die Fanlager in den nächsten Wochen beschäftigen wird", betonte Hertha-Manager Michael Preetz, der auf Sky sogleich die Frage in den Raum stellte: "Wie kann man dem beikommen, wie bekommt man dies raus aus den Stadien?" "Bereits während unserer heutigen Einsatzbesprechung informierte mich der Verein F.C. Hansa Rostock, dass laut Informationen der Vereinsführung sich das gestohlene Banner bereits im Stadion befinde und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgerollt werden sollte", wird der Leiter der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert, in der Mitteilung zitiert. Bei einer daraufhin durchgeführten Suchaktion sei jedoch nichts gefunden worden. Da für die Kontrolle auswärtige Ordnungskräfte zuständig gewesen seien, "kann nahezu ausgeschlossen werden, dass das Banner durch sie ins Stadion gelangte oder bei Kontrollen unentdeckt blieb", so die Polizei. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eröffnete am Dienstag ein Ermittlungsverfahren, das mindestens zu saftigen Geldstrafen führen wird. Ziel sei die Aufklärung der Ausschreitungen. Sein Rostocker Kollege Pavel Dotchev betonte: "Wir distanzieren uns davon, wir können so was nicht ändern, nur versuchen, Vorbilder zu sein".

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