Nordkorea sorgt mit neuerlichem Raketenabschuss für weltweite Empörung

Japanisches Territorium überflogen Nordkorea provoziert Japan mit dem Abschuss einer neuen Rakete

Japanisches Territorium überflogen Nordkorea provoziert Japan mit dem Abschuss einer neuen Rakete

Japans Regierungschef Shinzo Abe bezeichnete den Raketentest als eine "beispiellose und ernsthafte Bedrohung". Die Rakete sei nämlich in einer Höhe von 500 Kilometern über die Erde gesaust, wobei die Reichweite der US-amerikanischen THAAD-Raketen schätzungsweise nur 200 km, die maximale Flughöhe nur etwa 150 km betrage.

In Südkorea wies Präsident Moon Jae In die Streitkräfte an, ihre Kampfkraft zu demonstrieren. China sieht einen "kritischen Punkt" im Nordkorea-Konflikt erreicht. Gleichzeitig rief sie alle Parteien dazu auf, "nichts zu unternehmen, wodurch die Spannungen in der Region weiter verschärft" würden.

Erst vor wenigen Tagen hatte Nordkorea mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert. "Eine Missfunktion oder ein Unfall hätten dazu führen können, dass die Rakete auf japanischem Territorium aufschlägt", sagte Kile. Die USA reagieren scharf: "Alle Optionen sind auf dem Tisch".

Trump, der bereits mehrmals mit einem Alleingang in dem Konflikt gedroht hatte, warf der kommunistischen Führung in Pjöngjang vor, mit dem Test "seine Verachtung für seine Nachbarn, für alle Mitglieder der Vereinten Nationen und für einen Mindeststandard an akzeptablem Verhalten" signalisiert zu haben.

Nach dem erneuten nordkoreanischen Raketentest wollen die USA und Japan den Druck auf das Land erhöhen. Sie sicherte dem japanischen Volk volle Unterstützung zu. "Nach den Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump, wonach Nordkorea infolge der härteren Gangart der USA offenbar einlenke, will Nordkorea offenbar ein Zeichen der Unnachgiebigkeit setzen", sagte Kile weiter.

Die EU und die Bundesregierung verurteilten den Test ebenfalls.

Als sich am Dienstagmorgen die nordkoreanische Rakete rund zwei Minuten über japanischem Gebiet befand, habe man jedoch von einem solchen Abschuss abgesehen, sagte Verteidigungsminister Itsunori Onodera. Der Uno-Sicherheitsrat stimmte in der Folge für deutlich verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea.

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Nico Hülkenberg (Renault) stellte sein Fahrzeug am Nachmittag auf Position 7 in die Top 10. Pascal Wehrlein (Sauber) hingegen kam nicht über Rang 19 unter 20 Piloten hinaus.

Das südkoreanische Außenministerium warnte, dass auf Nordkorea eine "starke Antwort" zukommen würde, wenn die "Provokationen" fortgesetzt würden.

Der Nationale Sicherheitsrat Südkoreas verurteilte den Raketentest durch Nordkorea als Verletzung von UN-Resolutionen.

Nordkoreas UN-Botschafter in Genf, Han Tae Song, verteidigte derweil die Raketentests. Da ein Raketenangriff die Existenz Japans bedroht, könne das Land mit dieser Maßnahme von seinem Recht auf kollektive Selbstverteidigung Gebrauch machen und das Raketenabwehrsystem Aegis einsetzen. "Die USA sollten komplett die Verantwortung für die katastrophalen Konsequenzen tragen, die daraus folgen".

1998 hatte Nordkorea schon einmal eine Rakete über Japan abgefeuert.

Nach Informationen des japanischen Fernsehsenders NHK seien drei Teile der Rakete im Pazifik 1180 Kilometer östlich der nördlichsten japanischen Hauptinsel Hokkaido niedergegangen.

Das südkoreanische Militär teilte mit, die Rakete sei von Sunan nahe der Hauptstadt Pjöngjang aus abgefeuert worden.

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