Nordkorea fordert "ordentliche Option" von USA

SKOREA-US-MILITARY-NKOREA-MISSILE

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Anschließend kündigte er demnach an, die Pläne für derartige Tests zunächst zurückzuhalten.

Auf der anderen Seite steht nach wie vor das Versprechen von Präsident Trump an die Amerikaner im Raum, niemals zuzulassen, dass Nordkorea in die Lage komme, eine Atom-Rakete auf die USA richten zu können. Um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu entschärfen und einen "gefährlichen militärischen Konflikt" zu vermeiden, müssten die USA als erste "eine geeignete Option" unterbreiten und darauf Taten folgen lassen, wurde Kim am Dienstag von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zitiert.

Weder wurden Marine-Verbände oder Air Force-Kampfjäger in Alarmbereitschaft gesetzt oder neu stationiert, noch US-Bürger und Soldaten im potenziell akut bedrohten Nachbarland Südkorea (rund 200.000 Menschen) auf eine Ausreise/Evakuierung vorbereitet - zwingend notwendiger Schritt vor einem militärischen Eingreifen angesichts von Tausenden Geschützen, die Nordkorea nur wenige Kilometer vom südkoreanischen Ballungsraum Seoul mit seinen 25 Millionen Einwohnern stationiert hat. Washington und Seoul halten aber an den Übungen fest. Allein die Ankündigung eines derartigen Planes sorgte in den vergangenen Tagen für Säbelrasseln zwischen Pjöngjang und Washington - aber auch international für Nervosität.

Der US-Verteidigungsminister Jim Mattis sagte, sollte Nordkorea die Raketen abfeuern, so werde dies sich ganz schnell in einen Krieg umwandeln.

Kim hat dem Bericht zufolge nun Pläne der Armee für einen Raketenstart Richtung Guam, wo die USA einen wichtigen Militärstützpunkt betreiben, erhalten.

Beobachter werteten Kims jüngste Äußerungen vom Dienstag als Zeichen der Deeskalation. China sprach von einem "Wendepunkt" in dem Konflikt.

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►Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen geht davon aus, dass im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea ungeachtet der verbalen Zuspitzung die Vernunft siegen wird. Alle Beteiligten sollten nun dazu beitragen, den Brand zu löschen statt noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.

Vorerst scheint der nordkoreanische Herrscher Kim Jong-un nicht weiter auf Eskalation setzen zu wollen. "Es ist ein Rückzieher".

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel verurteilte unterdessen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Nordkorea scharf und warnte vor der Gefahr eines Krieges.

"Die USA haben kein Interesse an einem Regimewechsel", heißt es darin. Das Regime in Pjöngjang sieht in den Raketen eine Schutz-Garantie für das eigene Überleben. "Der Schlüssel liegt bei den USA", sagte der Experte. Ohne das Einverständnis Südkoreas könne es keine Entscheidung für einen Militäreinsatz geben. Die Einsatzbereitschaft der USA verglich er indirekt mit einem Colt, der "geladen und entsichert" sei, "sollte Nordkorea sich unklug verhalten".

Zuvor hatte ein falscher Alarm die Einwohner Guams in Angst und Schrecken versetzt. Um welche Entscheidung es sich dabei genau handelte, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Es habe sich um "menschliches Versagen" gehandelt, teilte ein Sicherheitsberater mit.

Der nordkoreanische Führer Kim Jong-un sei über die Vorbereitungen informiert worden. Jetzt sei die Zeit gekommen, um "zu Friedensgesprächen zurückzukehren", erklärte das Außenministerium in Peking.

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