Nach Äußerung über Özoguz: Gauland will sich nicht entschuldigen und legt nach

Alexander Gauland Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland für die Bundestagswahl

Alexander Gauland Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland für die Bundestagswahl

"Ladet sie mal nach Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist", rief Gauland seinen Zuhörern zu. Er werde die Metapher aber künftig vermeiden, da ihm "auch vernünftige Menschen" davon abgeraten hätten. Die hatte damals behauptet, eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache nicht identifizierbar. Sie sagte: "Aydan Özoguz versteht sich offenbar als Abschaffungsbeauftragte der deutschen Kultur". Dann griff sie Özoguz ebenfalls an: Diese sei mit ihren Aussagen zur deutschen Kultur "komplett ungeeignet" als Integrationsministerin, und wenn Gauland erkläre, sie gehöre nicht in ihr Amt und "die Dame besser in die Türkei", dann könne sie "das einfach nur unterschreiben". Dort kommt die Bemerkung, die Integrationsbeauftragte der Regierung Aydan Özoguz könne in Anatolien entsorgt werden, gut an.

Die Äußerungen Gaulands seien "für einen Demokraten nicht hinnehmbar", erklärte Gabriel weiter und warnte vor einem Imageschaden für die Bundesrepublik Deutschland im Ausland.

SPD-Chef Martin Schulz sagte, "die Entgleisung von Gauland gegenüber Özoguz ist widerlich". Warum Gauland eine geborene Hamburgerin ausgerechnet nach Anatolien verortet, wird wohl sein Geheimnis bleiben, wirft zusammen mit der Wortwahl aber ein Licht auf das Ausmaß der Menschenverachtung, das seinem Politikverständnis innewohnt.

"Das sagt eine Deutsch-Türkin". Nach den Aussagen Gaulands in Leinefelde-Worbis sei es dringend nötig, Özoguz einen realistischen Eindruck vom Eichsfeld zu vermitteln, teilte der Thüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme am Dienstag mit.

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Wieder einmal sorgte Alexander Gauland mit einer Äußerung für Entsetzen - wieder einmal rudert der AfD-Spitzenkandidat nur minimal zurück.

AFD-Spitzenkandidatin Weidel und Parteichefin Petry pflichten Gauland bei Die Co-Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl, Alice Weidel, sagte: "Gauland hat recht". Ein Beschluss wurde dazu aber nicht gefasst. Als ungerecht empfinde er, dass der SPD-Politiker Johannes Kahrs im März 2013 geäußert habe, Merkel zu "entsorgen", dafür aber nicht kritisiert worden sei.

Auch seitens des Koalitionspartners gab es deutliche Worte: "Gauland will eine Deutsche mit türkischen Wurzeln, die Mitglied der Bundesregierung ist, "entsorgen".

Vor allem in der SPD, deren stellvertretende Vorsitzende die Integrationsbeauftragte Özoguz ist, lösten die Worte Empörung aus. "Nein, ich muss mich bei Frau Özoguz nicht entschuldigen", sagte er am Montagabend in der ARD. Ein Mitarbeiter Gaulands sagte, Gauland selber stehe zu dem Satz.

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