Nach Charlottesville: US-Firmenchefs verlassen Beratergremium für Trump

Außer der Bezeichnung hat der Pharmakonzern aus den USA nichts mit der gleichnamigen deutschen Firma zu tun

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Nachdem sich bereits viele Konzernchefs wegen seiner Einwanderungs- und Klimapolitik von ihm abgewendet hatten, zogen jetzt weitere Unternehmenslenker ihre Konsequenzen aus Trumps Reaktion auf rechtsextreme Gewalt in der Stadt Charlottesville. Menschen traten auf das gefallene Symbol ein.

Der Chef des US-Pharmakonzerns Merck & Co (MSD) Börsen-Chart zeigen hat aus Protest über die Reaktion von Donald Trump auf einen Extremistenaufmarsch ein Beratergremium des Präsidenten verlassen.

In einem Blogpost auf der Seite von Intel erklärt der Unternehmer dazu: "Ich bin vom Berater-Gremium zurückgetreten, um Aufmerksamkeit auf den ernsthaften Schaden zu lenken, den unsere gespaltene politische Einstellung zu kritischen Themen verursacht (.)".

Der Intel-Chef verurteilte die rassistisch motivierten Taten von Charlottesville und meinte, dass viele in Washington stattdessen damit beschäftigt seien, alle zu attackieren, die nicht ihrer Meinung sind: "Wir sollten jene ehren, - und nicht attackieren - die für Gleichheit und amerikanische Werte aufgestanden sind".

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Plank teilte auf Twitter mit, dass er "sein Land und seine Firma liebe" und sich nun ganz auf "die inspirierende und vereinende Kraft des Sports" konzentrieren wolle. Gewalt, Hass und Fanatismus hätten keinen Raum in den Vereinigten Staaten, betonte der Präsident, der am Montag in New York von Demonstranten empfangen wurde. Frazier sagte weiter, er halte es sowohl als Merck-Chef als auch als persönliche Gewissensfrage für seine Verantwortung, gegen Intoleranz und Extremismus Stellung zu beziehen. Trump erwiderte kurze Zeit später ebenfalls per Twitter, der Merck-Chef werde dann wohl jetzt mehr Zeit haben, die "Abzock-Arzneimittelpreise" zu senken. Trump hatte sich nie explizit von ihr distanziert und vermied das auch in seiner Stellungnahme zu den Ausschreitungen vom Wochenende.

Auch dürfte einem Medienbericht zufolge Trumps Chefstratege Steve Bannon möglicherweise vor der Entlassung stehen. Bannon könnte schon zum Ende der Woche seinen Job los sein, berichtete der Sender CBS am Montag.

Dabei war es zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen. Bei einer Attacke eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto starb eine 32-jährige Frau, 19 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Bannon, der rechtsnationalistische ehemalige Chef des Portals Breitbart News, gilt als einer der Köpfe hinter den Machtkämpfen im Weißen Haus. Zwei Polizisten starben zudem in einem Helikopter.

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