Merkel verliert in Umfragen an Zustimmung

John MacDougall  AFP  Getty Images

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Wie wollten sie dem Wähler erklären, dass CDU, CSU und SPD vier Jahre lang ordentlich die Republik verwaltet haben (viel mehr war es ja nicht), um sich dann wochenlang zu fetzen? Sie erreichte nur noch 59 Prozent - ein Minus von 10 Prozentpunkten. Die Linke erhielte 8 Prozent ebenso wie die Grünen, die FDP und die AfD. Die SPD hatte den Vorschlag als Teil eines Fünf-Punkte-Plans zur Zukunft des Automobilstandortes Deutschland präsentiert. Schlechter sieht es für die SPD aus, sie verharrt bei 24 Prozent. Die Grünen halten damit ihren Wert, während sich die Liberalen und die AfD um jeweils einen Punkt verschlechtern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen eine verbindliche Quote für E-Autos ausgesprochen. Umgekehrt stieg die Zahl derjenigen, die mit der Arbeit der Bundesregierung weniger oder gar nicht zufrieden sind, um sieben Prozentpunkte auf nunmehr 51 Prozent. Gleichzeitig befragte Infratest dimap die Wahlberechtigten auch zu diesem Thema. Damals lag die SPD mit 54 Prozent noch fast gleichauf mit der Union, jetzt wollen nur noch 43 Prozent die SPD wählen oder können sich vorstellen, sie vielleicht bei der Bundestagswahl zu wählen.

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Wie das Aussenministerium in Lima am Freitagabend mitteilte, habe Botschafter Diego Molero fünf Tage Zeit, das Land zu verlassen. Argentinien, Brasilien, Mexiko und 17 weitere Staaten argumentieren, die Demokratie in Venezuela sei abgeschafft.

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Ähnlich wie seit Mitte Mai wünschen sich jetzt 60 Prozent (plus 1) Merkel im Amt, und nur 30 Prozent (unverändert) sprechen sich für Schulz als künftigen Kanzler aus. Er bekam 64 Prozent Zustimmung, verlor nur einen Punkt. Innenminister Thomas de Maizière erreicht 50 Prozent Zustimmung (minus drei).

Während die CDU/CSU-Anhänger fast komplett (97 Prozent) hinter Merkel stehen, sind es bei denen der SPD nur 66 Prozent (minus 4), die für Martin Schulz sind. Die Umfragen zur Regierungsbildung und zur Beliebtheit der Politiker wurden am Montag und Dienstag bei 1005 Bürgern vorgenommen.

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