Fahrzeug rast in Gruppe von Gegendemonstranten

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Der Fahrer des Fahrzeugs, das Videobildern zufolge mit hoher Geschwindigkeit in die Gruppe fuhr, befindet sich Sicherheitskräften zufolge in Polizeigewahrsam.

Opfer: Eine 32-jährige Frau wurde bei der Attacke getötet. Dutzende Verletzte, darunter neun Schwerverletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Als Verdächtigen hat die Polizei den 20-jährigen J.A. Fields Junior in Gewahrsam genommen. Das FBI hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen, um zu untersuchen, ob gegen Bürgerrechtsgesetze verstoßen worden sei. Damit wollten sie "die Versprechen von Donald Trump erfüllen". Sie habe ihn aufgefordert, "vorsichtig zu sein" und "friedlich" zu demonstrieren.

Einige der Rechtsextremisten erhoben die rechte Hand zum Hitler-Gruß. Die Konföderierten (Südstaaten) hatten für den Fortbestand der Sklaverei gekämpft. Er forderte Trump auf, sich "daran zu erinnern, dass es weiße Amerikaner waren, die Ihnen die Präsidentschaft ermöglichten, nicht radikale Linke".

Trump verurteilte "auf schärfste Weise diesen ungeheuerlichen Ausbruch von Hass, Fanatismus und Gewalt auf vielen Seiten", wie er auf seinem Anwesen in Bedminster (New Jersey) sagte.

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Vor dem Vorfall mit dem Auto hatte er auf Twitter an alle US-Bürger appelliert, zusammenzustehen und den Hass zu verurteilen. Zuvor hatten sich hunderte Rechtsextreme mit Fackeln auf dem Universitätscampus von Charlottesville versammelt.

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Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua kritisierte den verbalen Schlagabtausch zwischen den USA und Nordkorea. Doch alle Aufforderungen, einen kühlen Kopf zu bewahren, stoßen bei US-Präsident Donald Trump auf taube Ohren.

"Herr Präsident - wir müssen das Böse beim Namen nennen", erklärte der republikanische US-Senator Cory Gardner am Wochenende über den Kurznachrichtendienst Twitter. Dazu zählten der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, sowie die prominenten Senatoren Marco Rubio und Orrin Hatch. "Wenn Rassismus und Hass zu solchen Handlungen führen, dann ist das Verrat an unseren wichtigsten Werten und kann nicht toleriert werden", erklärte er.

Trump waren in der Vergangenheit schon mehrfach Sympathien zu Rechtsextremen vorgeworfen worden. Trumps Wahlkampfgegnerin Hillary Clinton twitterte: "Jede Minute, in der wir dies durch stillschweigende Ermunterung oder durch Nicht-Handeln hinnehmen, ist eine Schande".

Ivanka Trump, die Tochter und Beraterin von US-Präsident Donald Trump, hat am Sonntag den Aufmarsch rechtsextremer Gruppen und weißer Rassisten im US-Bundesstaat Virginia kritisiert. Dies gelte "natürlich auch für Neonazis, den Ku Klux Klan und alle extremistischen Gruppen". Am Freitagabend waren Rechtsextreme mit einem Fackelmarsch durch die Stadt gezogen, darunter Menschen mit den Roben des Ku-Klux-Klans. Der Gouverneur von Virginia, Terry McAuliffe, rief nach der Eskalation der Gewalt den Notstand aus.

In den USA wird heute eine Großdemonstration von rechtsextremen und rassistischen Gruppen erwartet.

Trotz eines großen Aufgebots an Polizisten kam es bereits gestern Mittag zu Straßenschlachten zwischen Rechtsextremisten und Gegendemonstranten. Es gab drei Festnahmen. Eine junge Frau kam dabei ums Leben, 19 weitere Menschen wurden verletzt. Die Ursache ist noch unklar. Manche führten Trumps Wahlkampf-Slogan "Make America Great Again" mit sich - oder gaben sich auf Mützen und T-Shirts als Trump-Anhänger zu erkennen.

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