CNN: Pentagon bestätigt neuen nordkoreanischen Raketentest

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un der sich einen angeblichen Test einer Interkontinentalrakete mit hoher Reichweite vom Typ Hwasong-14 anschaut

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un der sich einen angeblichen Test einer Interkontinentalrakete mit hoher Reichweite vom Typ Hwasong-14 anschaut

Nordkorea könnte nach US-Einschätzung in den kommenden Tagen erneut eine Rakete testen.

Als Warnung an die Führung in Pjöngjang feuerten die Streitkräfte am Samstagmorgen Kurzstreckenraketen vor der Ostküste Südkoreas ins Meer, wie die US-Armee mitteilte. Diese Systeme seien sehr schnell einsatzbereit und präzise.

Der Raketentest war der zweite innerhalb eines Monats und erfolgte nur wenige Stunden nach einem Sanktionsbeschluss des amerikanischen Senats gegen die Führung in Pjöngjang. Ein Experte warnte, die Raketen könnten mittlerweile tatsächlich eine solch große Reichweite haben, dass sie die USA erreichen könnten.

Das US-Verteidigungsministerium erklärte, man habe den Start einer ballistischen Interkontinentalrakete in Nordkorea registriert. Das Geschoss sei etwa tausend Kilometer weit geflogen und in das Japanische Meer gestürzt. Der Pentagon-Sprecher betonte, dass der Raketentest keine Gefahr für Nordamerika dargestellt habe.

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Die USA und Südkorea reagierten auf den nordkoreanischen Raketentest vom Freitag mit einem gemeinsamen Manöver. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA zitierte am Samstag Machthaber Kim Jong Un mit den Worten, das gesamte Festland der USA sei jetzt in Reichweite Nordkoreas. Beamte analysierten den mutmaßlichen Raketenstart, sagte er. Der UNO-Sicherheitsrat verhängte mehrfach Sanktionen gegen das international weitgehend isolierte Land. "Die Vereinigten Staaten werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Sicherheit des amerikanischen Vaterlands zu gewährleisten und unsere Verbündeten in der Region zu schützen". Der Test sei nicht hinnehmbar und ein klarer Verstoß gegen die UN-Resolutionen.

Südkorea und Japan beriefen nach dem Raketenstart ihre nationalen Sicherheitsräte ein. Der Test sein eine schwere Provokation und gefährde den Weltfrieden. Das kommunistische Nordkorea hatte den USA erst am Dienstag mit einem Atomangriff gedroht, sollten die Amerikaner versuchen, die Regierung in Pjöngjang zu stürzen. Ob es technisch bereits in der Lage ist, Atombomben auch so kompakt zu bauen, dass sie von einer Rakete transportiert werden könnten, ist unklar.

Nach Angaben der USA und des südkoreanischen Militärs flog die Rakete mehr als 1000 Kilometer weit und erreichte eine Höhe von rund 3700 Kilometern. Der Test der Hwasong-14-Rakete sei erfolgreich gewesen, berichteten Nordkoreas Staatsmedien am 4. Juli.

Nordkorea arbeitet seit Jahren an der Entwicklung von Atomwaffen sowie Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe womöglich bis in die USA getragen werden könnten.

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