Barcelona: Auto fuhr in Menschenmenge - bewaffnete Täter verschanzten sich in Lokal

Transporter fährt in Menschenmenge

Transporter fährt in Menschenmenge

Die Behörden bestätigten am Abend, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt habe. Ein Lieferwagen rast im touristischen Herzstück Barcelonas, dem Las-Ramblas-Boulevard, in eine Menschenmenge. Alles Weitere auf NZZ Online.

Uhr: Die Polizei hat einen Mann verhaftet, der in Verbindung zum Anschlag in Barcelona stehen soll. "Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Freunden und Angehörigen", teilte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Ein zweiter Lieferwagen, mit dem die Attentäter womöglich hätten fliehen wollten, sei nahe Barcelona gefunden worden. Offenbar fuhr der Lieferwagen in Höhe der Plaça Catalunya am nördlichen Ende der Rambla auf die Fußgängerpromenade in der Mitte der Allee und kam erst in der Nähe der Markthalle La Boqueria zum Stehen. Der Sender berief sich auf Polizei-Informationen.

Die Polizei hatte schon davor mittgeteilt, dass sie von einem Terroranschlag ausgehe. Auf Bildern des spanischen Fernsehens, die Minuten später entstanden, sieht man verletzte Personen auf dem Boden liegen, auch ein Kind ist darunter. Schließlich verschanzte er sich in einem nahe gelegenen Lokal "La Luna de Istanbul" ("Der Mond von Istanbul"). Er sei 600 Meter weit im Zickzack durch die Menge gefahren und habe viele Leute angefahren. Spanischen Medienberichten zufolge wurden mehrere Personen getötet und mehr als 20 Menschen verletzt.

Der Zeitung "El País" zufolge flohen die beiden Insassen des Wagens anschließend in eine nahe gelegene Bar und verschanzten sich dort.

Barcelona eine verletzte Frau über die Straße. Auf der Flaniermeile Las Ramblas ist ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast. Es hat Tote und Verletzte gegeben. Die Polizei bestätigte inz
Polizisten und Sanitäter tragen in Barcelona eine verletzte Frau über die Straße

Das berichten mehrere spanische Medien. Spanische Medien berichten, zwei Bewaffnete hätten in Barcelona nach dem Zwischenfall mit dem Lieferwagen ein Restaurant betreten. 86 Menschen starben. Beim Anschlag mit einem gekaperten Laster auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurden im Dezember zwölf Menschen getötet.

Der "Focus" berichtet, dass der Fahrer des Transporters zu Fuß geflüchtet sein soll und beruft sich dabei auf "El Pais".

Uhr: Die Polizei sprach von einem "massiven Zusammenstoß", der durch den Fahrer eines Lieferwagens herbeigeführt worden sei. Menschen vor Ort sollen sich über Social-Media-Dienste bei ihren Angehörigen melden um die Telefonleitungen nicht zu überlassen. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Menschen seien in Panik umhergelaufen.

Die Sicherheitskräfte sperrten das Gebiet weiträumig ab und forderten die Bevölkerung immer wieder eindringlich auf, den Ramblas fern zu bleiben.

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