Brexit-Verhandlungen : "Grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten" bezüglich Rechte von EU-Bürgern

Kommen kaum voran Die Brexit-Chefunterhändler David Davis und Michel Barnier am Donnerstag in Brüssel

Kommen kaum voran Die Brexit-Chefunterhändler David Davis und Michel Barnier am Donnerstag in Brüssel

"Klärung", das war für Michel Barnier heute wohl das Wort des Tages. Es gebe noch "fundamentale Differenzen" zwischen den beiden Staaten, teilte EU-Chefverhandler Michel Barnier mit.

Schon beim ersten grossen Thema der Brexit-Verhandlungen zwischen London und Brüssel hat sich gezeigt: Die Standpunkte der beiden Seiten liegen noch weit auseinander.

Die EU und Grossbritannien sprachen in den vergangenen vier Tagen zum ersten Mal über Details des Brexit. Außerdem ging es um die finanziellen Verpflichtungen der Briten nach über 40 Jahren EU-Mitgliedschaft. Grosser Streitpunkt hierbei ist die Rolle des EU-Gerichtshofs. Vor den Verhandlungen in Brüssel hatte die Brexit-Staatssekretärin Joyce Anelay in einem Brief an das britische Parlament erklärt, dass London Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union habe, "die über Großbritanniens Austritt hinaus Bestand haben".

David Davis seinerseits spielte die Differenzen herunter, schlug einen positiveren Ton an und mahnte, man solle nicht von jeder der bevorstehenden Verhandlungsrunden gleich substanzielle Fortschritte erwarten. Davis, der mit einer Delegation von 98 Mitarbeitern nach Brüssel gereist war, lobte insbesondere "eine gute Diskussion" zum künftigen Status der britischen Provinz Nordirland. Zum Streit über die Abschlussrechnung sagte er: "Wir hatten robuste, aber konstruktive Gespräche diese Woche".

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington soll sich erhängt haben
Gefragt nach seiner Aussage "Gäbe es die Musik nicht, wäre ich tot", hatte der Musiker im teleschau-Interview bestätigt: "Tja". Das im Jahr 2000 erschienene Debütalbum von Linkin Park , " Hybrid Theory ", wurde über zehn Millionen Mal verkauft.

"Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager" - Hunderte Missbrauchsopfer bei Domspatzen
Der Schutz der Institution sei im Vordergrund gestanden, Opferschicksale seien ignoriert, Beschuldigte teilweise geschützt worden. Er habe über die körperliche (nicht die sexuelle) Gewalt Bescheid gewusst, habe aber weggeschaut und sei nicht eingeschritten.

Abfangjäger bringen Flug nach Zürich zur Landung in Stuttgart
Verspätet war die Maschine nach Angaben des Airports ohnehin schon: Eigentlich hätte sie um 19.25 Uhr in Zürich landen sollen. In solchen Fällen werde per Sichtkontakt geprüft, ob es eine ungewöhnliche Situation an Bord gebe, sagte ein Sprecher damals.

Die EU will Schätzungen zufolge bis zu 100 Milliarden Euro von der britischen Regierung und drängt sie, finanzielle Pflichten zumindest grundsätzlich anzuerkennen. Es bleibe insgesamt aber noch viel zu besprechen. Und ein geordneter Austritt verlangt, dass Großbritannien seine Rechnungen zahlt, sagte der Franzose.

Beide hatten nach einem kurzen Auftakt Ende Juni die zweite Verhandlungsrunde am Montag begonnen. Sie sollen einen möglichst reibungslosen Austritt Grossbritanniens aus der EU im März 2019 ermöglichen.

Die zweite Gesprächsrunde ist für Ende August geplant.

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