Türkei baut militärische Zusammenarbeit mit Katar aus

Nach Saudi-Blockade Türkei beschließt Truppenverlegung nach Katar

Nach Saudi-Blockade Türkei beschließt Truppenverlegung nach Katar

Der Iran meldete umgehend Beratungsbedarf mit der Türkei an.

In der englischsprachigen "Arab News", die in Saudi Arabien erscheint, wird Katar als "Architekt seiner eigenen Isolation" bezeichnet.

Die diplomatische Krise war aus Sicht Katars unter anderem durch eine gefälschte Nachricht angeheizt worden - nun hat Katar einen ersten Bericht über den mutmaßlichen Hackerangriff auf seine staatliche Nachrichtenagentur veröffentlicht. Katar habe nicht nur "kriminelle Muslimbrüder" in Fünf-Sterne-Hotels untergebracht, sondern pflege auch enge Beziehungen zur Hamas, zu den Taliban "und anderen Terrorgruppen". Das Verbot umfasst die Großflughäfen Abu Dhabi, an dem Etihad seine Heimatbasis hat, sowie das Drehkreuz Dubai der größten VAE-Fluglinie Emirates.

Gestern kam es in Doha und im ganzen Land zu Hamsterkäufen, denn 80 Prozent der Lebensmittel werden üblicherweise auf dem Landweg nach Katar gebracht. 2016 hatte Pakistan mit Katar ein Lieferabkommen für LNG bis ins Jahr 2031 unterzeichnet. Wenige Stunden zuvor hatte Trump den Boykott Katars jedoch gelobt. Türkische Waffenlieferungen an Rebellengruppen in Syrien wurden grösstenteils von Katar bezahlt. Darin äußerte sich der Emir des Landes, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, kontrovers über den Iran und Israel. Nach Angaben von Abgeordneten von Erdogans AKP wird auch die Entsendung von Militärberatern erwogen. Im syrischen Bürgerkrieg unterstützten Katar und die Türkei sunnitische Rebellen im Kampf gegen Präsident Baschar al-Assad. Katar ist stark von Importen abhängig. Saudi-Arabien zitierte später aus dieser Falschmeldung, um den Abbruch der Beziehungen zu begründen. Zugleich scheut Erdogan aber einen klaren Schulterschluss mit Doha und beeilte sich, in Telefongesprächen mit den Staatsführern Saudi-Arabiens, Kuwaits und Russlands nach einer Einigung zu suchen.

Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und andere arabische Staaten hatten am Montag alle Beziehungen zu Katar abgebrochen. Katar selbst sah von Sanktionen gegenüber den ehemaligen Verbündeten ab, der Zwergstaat gab sich ungewohnt kleinlaut.

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Katarische Bürger müssen die entsprechenden Staaten binnen zwei Wochen verlassen.

Bahrains Außenminister Chalid bin Ahmed Al Chalifa sagte der arabischen Zeitung "Al-Sharq al-Awsat", alle Vermittlungsbemühungen seien bisher an Katar gescheitert.

Die Länder werfen Katar die Unterstützung von Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat (IS) vor. So haben sich Mauretanien und Jordanien dem Boykott Katars am Mittwoch angeschlossen.

Die Muslimbruderschaft wandte sich auf ihrer Webseite in scharfen Worten gegen die Vorwürfe. Sollte Saudi-Arabien dann einen Angriff wagen, könnte die muslimische Welt in Flammen stehen. Die französische Regierung rief Katar dazu auf, sich transparent zu zeigen und die von seinen Nachbarn gestellten Fragen zu beantworten. Eine türkische Militärbasis in Katar ist im Bau.

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