Trump weicht Kuba-Annäherung auf

Er werde die "einseitigen" Vereinbarungen mit Havanna aufkündigen, sagte Trump in einer Rede vor Exil-Kubanern in Miami im US-Bundesstaat Florida.

Trumps Kuba-Politik ist ein Balanceakt. Allerdings will Trump die Bedingungen, unter denen amerikanische Bürger nach Kuba reisen dürfen, wieder verschärfen. Allerdings gehen die angekündigten Maßnahmen nicht sehr weit und sind eher symbolisch.

Amerikaner können weiterhin unter bestimmten Bedingungen nach Kuba reisen, etwa wenn sie Familienmitglieder besuchen wollen oder an einem kulturellen, religiösen oder akademischen Austausch teilnehmen.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit der bisherigen Öffnungspolitik gebrochen und ein Dekret erlassen, um Kuba-Reisen von US-Touristen einzuschränken.

Donald Trump will mit den Restriktionen die kubanische Regierung schwächen - und das könnte entgegen der Aussage aus Havanna durchaus gelingen: Rund 80 Prozent des Tourismus-Sektors werden von der dem kubanischen Militär gehörenden Holding GAESA kontrolliert.

Merkel bei Privataudienz im Vatikan
Zudem habe Franziskus sein Beileid zum Tod von Helmut Kohl bekundet und ihn als großen Staatsmann gewürdigt. Die Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer treffen sich vom 7. bis zum 8.

Etihad sagt Kooperation mit Tui ab
Drittens müssen kartellrechtliche Fragen geklärt werden - immerhin würden die beiden größten deutschen Airlines zusammengehen. Zum laufenden Prüfungsverfahren wollten sich die Wirtschaftsministerien von NRW und Berlin auf Anfrage nicht äußern.

Champions League ab 2018 nur noch im Pay-TV
Die Rechte für Deutschland und Österreich wurden zur gleichen Zeit ausgeschrieben, ich gehe also davon aus, dass es das damit war. Offen ist auch noch, welche Spiele der Champions League Sky und welche Partien das zur Perform Group zählenden Portal DAZN zeigt.

Unter Obama hatten die USA und Kuba Ende 2014 völlig überraschend eine Wende in ihrem jahrzehntelang zerrütteten Verhältnis eingeleitet. Die unter Obama wiederaufgenommenen diplomatischen Beziehungen sollen aber bestehen bleiben. Das Weiße Haus schiebt zudem Individualreisen einen Riegel vor, indem es die Möglichkeit abschafft, dass US-Bürger sich einen Aufenthalt in Kuba selbst organisieren können, ohne über einen Reiseanbieter zu gehen. In einer Rede in Miami kritisierte er Obamas Annäherungskurs am Freitag scharf. Die Geschäftskontakte zwischen amerikanischen Unternehmen und kubanischen militärischen Unternehmen müssten verboten werden. Zugleich bedauert die kubanische Regierung Trumps Rückendeckung für die seit Jahrzehnten bestehende Blockade, die seit den neunziger Jahren zunehmend auch extraterritorial Anwendung findet, also Unternehmen und Bürger in Drittstaaten bedroht. Er forderte Präsident Raúl Castro auf, politische Gefangene freizulassen und freie und faire Wahlen zu ermöglichen.

Die amerikanische Regierung sagt, dass sie die Beziehungen zu Kuba wieder einschränken will, weil sie vom fehlenden Reformwillen der kubanischen Regierung enttäuscht ist, vor allem in Bezug auf die Menschenrechte.

Kritik kam auch vom Chef des Hotelkonzerns Marriott, Arne Sorenson. Die Gruppierung, die über Jahre hinweg unter anderem von der US-Entwicklungshilfeagentur USAID finanziert worden war, hatte die Annährungspolitik unter Obama zuvor kritisiert. Sie waren nach der kubanischen Revolution geschlossen worden. Erlaubt bleiben aber die 2016 wieder aufgenommenen Direktflüge. Auch das US-Unternehmen Airbnb, das private Unterkünfte über das Internet vermittelt, darf weiter Geschäfte in Kuba machen.

- Das US-Kreuzfahrtunternehmen Carnival darf Kuba ansteuern.

- General Electric kooperiert mit Kubas Regierung in den Bereichen Luftfahrt, Gesundheitsvorsorge und Energie. Diese stehen nämlich unter Kontrolle der kubanischen Armee, die ja eines der größten Firmenimperien des Landes besitzt, darunter auch zahlreiche Hotels mit ausländischen Betreibern.

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