Terror von London: Zahl der Todesopfer auf sieben gestiegen

Die Polizei nimmt mehrere mögliche Hintermänner fest.

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag sind zwölf Menschen festgenommen worden.

Die drei Täter wurden von der Polizei erschossen. Doch aus Sorge, es könne woanders in der Stadt weitere Angriffe geben, geht der Einsatz weiter.

- Die Reaktion des IS: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat zunächst nicht für sich. Am Abend berichtete der Sender BFM TV von einem französischen Todesopfer. Es sind zahlreiche Ausländer unter den Opfern: Ein Toter stammt aus Kanada, wie der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau am Sonntagnachmittag mitteilte. "Etwas muss sich ändern".

Wenige Tage vor der Parlamentswahl ist Großbritannien erneut Ziel eines Terroranschlages geworden. "Wir müssen viel stärker daran arbeiten, ihn (den Extremismus) aus dem öffentlichen Dienst und der Gesellschaft zu vertreiben". Mit dem Begriff "öffentlicher Dienst" spricht May vermutlich das Schulwesen an. Es gebe "viel zuviel Toleranz für Extremismus in unserem Land", sagte May nach einer Sitzung ihres Krisenkabinetts am Sonntagmorgen Sie fügte hinzu, dass die britischen Behörden seit März fünf glaubwürdige Anschlagspläne vereitelt hätten.

Der Tag danach: In London patrouillieren schwerbewaffnete Einsatzkräfte.

- Zweitens dürfe das Internet Extremisten keinen Rückzugsort bieten. Vielmehr müsse besser überwacht und reguliert werden, um die Kommunikationswege von Terroristen zu stören. "Jetzt reicht's", sagte die Regierungschefin.

Drei Attentäter waren am Samstagabend auf der London Bridge mit einem Kleintransporter in Passanten gerast und hatten im nahe gelegenen Touristen- und Vergnügungsviertel Borough Market mit Messern auf Menschen eingestochen. "Das war wie ein Amoklauf", zitierte die "BBC" einen Zeugen. Die Täter seien zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: "Dies ist für Allah".

Verletzte nach Panik beim Public Viewing in Turin
So sollen Fluchtwege blockiert oder gar nicht erst ausgeschildert gewesen sein, berichtet die " Frankfurter Allgemeine Zeitung ". Anfangs war von 200 Verletzten berichtet worden, bis am Sonntagmittag erhöhte sich die Zahl stetig.

Zugeständnisse In Brüssel: Nato-Länder besänftigen Trump
In solchen Dokumenten kommt es auf Details und sprachliche Nuancen an. "Auf der ganzen Welt sprechen sie darüber", sagte Trump". In Brüssel heißt es, dass die Staatslenker angehalten worden seien, ihre Wortbeiträge auf zwei bis vier Minuten zu beschränken.

Die umstrittene Rede - Trump an Muslime: "Terroristen vertreiben!"
An den wiedergewählten iranischen Präsidenten Hassan Rohani richtet sich die Mahnung, den Bürgern mehr Freiheiten zu gewähren. Auch der Begriff "islamistischer Extremismus", der im Redemanuskript auftauchte, wurde von ihm in der Rede nicht erwähnt.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden die Angreifer am Borough Market von Sicherheitskräften erschossen - acht Minuten nach Eingang des Notrufs.

Die Terrorwarnstufe wurde, anders als nach dem Anschlag auf eine Konzerthalle in Manchester vor weniger als zwei Wochen, nicht erhöht. Bei dem Terrorangriff waren sechs Menschen ums Leben gekommen.

Während die jüngsten Anschläge nicht zusammenhingen, seien sie alle durch eine "böse Ideologie" verbunden, derzufolge westliche Werte mit dem Islam nicht in Einklang zu bringen seien, sagte May. Jedoch verwies Rita Katz, Direktorin der auf jihadistische Propaganda spezialisierten Site Intelligence Group, darauf, dass Anhänger der IS-Terrorgruppe den Anschlag in ihren Foren und Chat-Kanälen feierten und den IS hinter der Tat vermuteten.

Im Gedenken an die Opfer: Ein Polizist kniet am Tatort.

Uhr - Nach den regierenden Konservativen kündigt auch die oppositionelle Labour-Partei eine Unterbrechung ihres Wahlkampfs an. International löste das Attentat Bestürzung aus. Die Angreifer hätten unschuldige Bürger mit Messern und Klingen attackiert.

Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich bestürzt über die Angriffe. Sie telefonierte mit May und sprach dieser ihre Anteilnahme aus.

- Das Motiv: Zwar trägt der Anschlag die Handschrift islamistischer Terroristen. 48 Personen kamen verletzt ins Krankenhaus, darunter einige schwer und lebensgefährlich verletzt. "CNN" zufolge hatte sich Khan mit seiner Äußerung aber auf die Präsenz von Soldaten auf der Straße bezogen. Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, sein Land stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Großbritanniens. Ihre Gedanken seien bei den Opfern und ihren Familien. In der Nacht zum Montag sollte die Beleuchtung des Eiffelturms zeitweise erlöschen.

US-Präsident Donald Trump drückte der britischen Premierministerin May telefonisch sein Beileid aus.

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