Russland und Katar sehen sich durch Fifa-Bericht rehabilitiert

Garcia-Report Neue Details veröffentlicht

Garcia-Report Neue Details veröffentlicht

Ab 2012 untersuchte er als Vorsitzender der ermittelnden Kammer der Ethikkommission der Fifa Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar.

Die Geldflüsse in Millionenhöhe aus Katar oder über Mittelsmänner an Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees lassen einmal mehr darauf schließen, dass die WM 2022 nicht mit legalen Mitteln ins Emirat vergeben wurde.

Mit einer erstaunlichen Forderung und Entsetzen hat DFB-Präsident Reinhard Grindel auf den Garcia-Report des Fußball-Weltverbandes Fifa reagiert.

Die Entscheidung zur unerwarteten Veröffentlichung habe die neue Spitze der FIFA-Ehtikkommission getroffen - offenbar als Reaktion auf ein Datenleck. Die "Bild"-Zeitung ist nun aber im Besitz des gesamten Garcia-Reports und veröffentlicht erste Auszüge".

Russland wurde in dem "Bild"-Bericht noch nicht erwähnt".

Seehofer sieht bei SPD-Kanzlerkandidat Schulz Verzweiflung
Deshalb: "Auf in den Kampf", rief Schröder in Saal. "Unkonkret und wolkig" sei Merkels Kritik an US-Präsident Trump, sagt Schulz. Stattdessen führt Kanzlerkandidat Martin Schulz einen Wahlkampf mit Parolen, die geschichtsvergessen und scheinheilig sind.

HSV sichert sich U21-Nationaltorhüter Pollersbeck
FC Kaiserslautern und präsentiert damit einen vielversprechenden Erben für das Amt des bisherigen Stammkeepers René Adler. Die Ablösesumme für den 22-Jährigen beläuft sich, möglicherweise inklusive Bonuszahlungen, auf rund vier Millionen Euro.

Hai-Alarm auf Mallorca
Calvià ( Mallorca ) - Fast zwei Meter war der Hai lang, der am Samstag die Badegäste auf Mallorca das Fürchten lehrte. Rettungsschwimmer hätten diesmal den Hai schneller entdeckt und alle Badegäste rechtzeitig aus dem Wasser gerufen.

Die "Bild" beschränkte sich zunächst auch auf wenige Details: So schrieb Garcia in seinem Untersuchungsbericht unter anderem von aus Katar bezahlten Lustreisen von Fußball-Funktionären nach Rio de Janeiro, Millionenzahlungen auf ein Konto der damals 10 Jahre alten Tochter eines FIFA-Wahlmannes und einem E-Mailverkehr mit Danksagung für den Erhalt von sechsstelligen Zahlungen aus dem Emirat. Als Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war er international vernetzt und knüpfte an Kontakte aus der Sommermärchen-Zeit an. Die Untersuchungen blieben bisher für die WM-Gastgeber Russland und Katar ohne Konsequenzen. Allerdings: Die Computer des russischen Bewerbungskomitees waren zum Zeitpunkt der Untersuchung zerstört. Top-Funktionäre wie der Spanier Ángel María Villar Llona, der immer noch im FIFA-Council sitzt, und der 2014 gestorbene Argentinier Julio Grondona versuchten dem Bericht zufolge, Garcia einzuschüchtern.

Was steht im Garcia-Bericht?

FIFA-Boss Gianni Infantino musste bei seiner Rückkehr nach Russland zu den Halbfinal-Spielen des Confed Cups zwischen Deutschland und Mexiko sowie Portugal und Chile registrieren, dass die Altlasten der Blatter-Ära auch seiner Präsidentschaft einen Makel verpassen könnten. In der Liste der vielen schmutzigen Details fehlten dem deutschen Topjuristen Eckert aber dingfeste, justiziable Beweise für einen konkreten Einfluss auf die WM-Vergabe.

Michael Garcia war in der einflussreichen juristischen Society der US-Ostküste, aus der regelmäßig die höchsten Posten in Regierung, Justiz und Geheimdiensten rekrutiert werden, wegen seines weichen Fifa-Kurses in die Kritik geraten.

Eckert und Borbely stellten zudem fest, dass die Veröffentlichung nicht mit den FIFA-Regeln vereinbar sei. Er empfand seine Erkenntnisse im Abschlussbericht von Eckert, dem damaligen Chef der rechtsprechenden FIFA-Ethikkammer, nicht richtig interpretiert. Es ist das System von Blatter und Platini, das Infantino erneuern wollte. Für den Schweizer stellt sich nun die Frage, wieso das brisante Garcia-Dokument ausgerechnet jetzt den Weg an die Öffentlichkeit fand und durch wen? Wählen Sie einfach aus einem der folgenden Angebote - alle ohne Vertragsbindung.

Recommended News

  • Spitzen von CDU und CSU attackieren Schulz

    Die Sozialdemokraten haben, was eigene Wahlergebnisse angeht, keine guten Erfahrungen mit großen Koalitionen unter Merkel gemacht. Die Menschen müssen spüren: Es macht einen Unterschied, ob sie Union oder SPD wählen, ob Merkel oder Schulz Kanzler wird.
    Löw warnt:

    Löw warnt: "Kein Selbstläufer" gegen Kamerun beim Confed Cup

    Der Weg der jungen deutschen Weltmeister-Vertretung zum ganz großen Erfolg beim Confed Cup in Russland ist schon vorgezeichnet. Hol dir die catson-App! Dass du die scheuen Jäger aber tatsächlich zu Gesicht bekommst, ist dann doch eher unwahrscheinlich.
    Hagel, Starkregen, stürmische Böen | Wetterdienst warnt vor Gewittern

    Hagel, Starkregen, stürmische Böen | Wetterdienst warnt vor Gewittern

    Aufgrund der hohen Temperaturen warnt der DWD außerdem vor einer starken Wärmebelastung und einer sehr hohen Waldbrandgefahr. Die Feuerwehr in Gelsenkirchen wurde innerhalb kurzer Zeit zu knapp 100 Einsätzen in zwei nördlichen Stadtteilen gerufen.
  • FIFA veröffentlicht Bericht zu WM-Vergaben 2018 und 2022

    FIFA veröffentlicht Bericht zu WM-Vergaben 2018 und 2022

    Nach zweijährigen Ermittlungen hatte Garcia im Jahr 2014 seine Ermittlungen in einem 400-seitigen Bericht zusammengestellt. Dieser war bisher wegen rechtlicher Bedenken der Ethikhüter des Fußball-Weltverbandes nicht veröffentlicht worden.
    Angeblich Doping-Untersuchung gegen Russlands WM-Team 2014

    Angeblich Doping-Untersuchung gegen Russlands WM-Team 2014

    Dieser Bericht hatte zum Ausschluss der russischen Leichtathleten von Olympia 2016 in Rio und von der WM im August 2017 geführt. Ziemlich genau ein Jahr vor Beginn der Fussball-WM im eigenen Land ist der Fussball ins Visier der Dopingfahnder geraten.

    Teilnehmer bei Demo gegen G20-Gefangenensammelstelle in Hamburg

    Auch um die Messehallen, dem zentralen Veranstaltungsort des G20-Gipfels, wurde die Polizeipräsenz verstärkt. Extra für den G20-Gipfel hat die Hamburger Polizei eine Gefangenen-Sammelstelle in Harburg eingerichtet.
  • Cyber-Angriff auf Londoner Parlament

    Cyber-Angriff auf Londoner Parlament

    Die Hacker hatten Mails an Abgeordnete geschickt, die aussahen, als kämen sie aus dem NATO-Hauptquartier in Brüssel. Als Urheber wurde die Hacker-Gruppe "APT28" vermutet, die Verbindungen zu russischen Geheimdiensten haben soll.

    U21-Fußballer fiebern EM-Auftakt entgegen

    Die erste gute Chance hatte der schnelle Gnabry, als er den Ball nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei spitzelte (5.). Bei den Buchmachern ist die deutsche Mannschaft Favorit auf den Titel, auf einen Sieg gegen Tschechien sowieso.
    A. Zverev fordert in Halle Federer

    A. Zverev fordert in Halle Federer

    Vor allem Zverev wurde gegen Gasquet wie schon am Tag zuvor im Viertelfinale vom Spanier Roberto Bautista Agut stark gefordert. Zverev wackelte kurz, ließ einmal sogar den Schläger über den Platz fliegen, kämpfte sich dann aber zurück in die Partie.
  • "Einfach nur peinlich": Polizisten nach Feier-Exzess von G20-Einsatz nach

    Da es offenbar Probleme gegeben habe, wurden die Einsatzhundertschaften gebeten, sich nicht mehr am G20-Einsatz zu beteiligen. Die Wachschützer hätten dann später beobachtet, wie ein "Polizistenpärchen in aller Öffentlichkeit Sex an einem Zaun "hatte".
    Bericht: Samsung plant Comeback von Pannen-Smartphone Note 7

    Bericht: Samsung plant Comeback von Pannen-Smartphone Note 7

    Der Großteil der Geräte soll wieder aufbereitet und erneut verkauft oder als "Miet-Smartphone" angeboten werden, heißt es hier. Galaxy Note 8: Alle Gerüchte im Überblick Thema Das Galaxy Note 8 ist ein noch nicht veröffentlichtes Samsung-Smartphone.
    Löws Team selbstbewusst nach Reifeprüfung

    Löws Team selbstbewusst nach Reifeprüfung

    Vielmehr hatte die Elf von Löw damit zu tun, die Chilenen von ihrem Tor fernzuhalten und damit weiteren Schaden zu verhindern. In kürzester Zeit muss Joachim Löw sein DFB-Team auf das Spiel gegen den hoch eingeschätzten Südamerikameister vorbereiten.

We are pleased to provide this opportunity to share information, experiences and observations about what's in the news.
Some of the comments may be reprinted elsewhere in the site or in the newspaper.
Thank you for taking the time to offer your thoughts.