Russland-Affäre in den USA: Kein gutes Blatt für Trump

Die "Washington Post" hatte am Mittwochabend (Ortszeit) berichtet, der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler untersuche den Vorwurf, Trump habe im Zuge der Russland-Affäre möglicherweise die Justiz behindert. "Hexenjagd", schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Donald Trump reagierte auf die Untersuchungen mehrfach mit wütenden Twitter-Botschaften.

Dass der vom stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein berufene Sonderermittler Robert Mueller, ein ehemaliger FBI-Direktor, gegen Trump wegen versuchter Justizbehinderung ermitteln würde, war abzusehen: Das lose Mundwerk des Präsideten und seine offenbar wiederholten Bemühungen, die FBI-Untersuchung gegen seinen ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn zu stoppen, musste zwangsläufig das Interesse des Sonderermittlers wecken. Wie die "Washington Post" am Donnerstagabend berichtete, untersucht Muellers Team Kushners finanzielle und geschäftliche Beziehungen. Laut US-Medien hat er die Ermittlungen inzwischen auf den Verdacht ausgeweitet, dass sich Trump persönlich der Justizbehinderung schuldig gemacht haben könnte. Schließlich ist Trump selbst ein rhetorischer Aufwiegler - man denke allein an die Bezeichnung aller Mexikaner als "Vergewaltiger", die Beleidigungen politischer Gegner und an das Prahlen mit mutmaßlicher sexueller Belästigung ("Grab them by the pussy."). Staatsrechtler gehen beispielsweise davon aus, dass es verfassungsrechtlich absolutes Neuland sein würde, einen amtierenden Präsidenten - der breiten Rechtsschutz genießt - anzuklagen und zu verurteilen.

Trump konterkarierte diese Begründung auch wenig später, indem er unumwunden sagte, er habe Comey wegen der "Russland-Sache" gefeuert. Dem Bericht zufolge haben die Ermittlungen am 9. Mai begonnen, nachdem FBI-Chef James Comey entlassen worden war. Der amerikanische Präsident wollte gerade mit der Familie im Weißen Haus seinen 71. Geburtstag feiern, als eine Vorabmeldung der "Washington Post" in die besinnliche Stimmung platzte.

Zudem sollten Coats und Rogers öffentlich auf Wunsch Trumps bezeugen, dass an der Geschichte mit der Russen-Kumpanei seines Wahlkampfteams nichts dran sei. Er habe Comey auch nicht gebeten, Ermittlungen einzustellen. mehr. Nach deren Bekanntwerden hatte er sich von den Ermittlungen in der Russland-Affäre zurückgezogen - offiziell aus formalen Gründen.

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Die Rechte für Deutschland und Österreich wurden zur gleichen Zeit ausgeschrieben, ich gehe also davon aus, dass es das damit war. Offen ist auch noch, welche Spiele der Champions League Sky und welche Partien das zur Perform Group zählenden Portal DAZN zeigt.

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Außerdem gibt es exklusive Battle-Cars und Anpassungselemente, darunter Mario und Luigi Hat-Topper. Nintendo hat ein Nintendo Spotlight Event auf der E3 2017 angekündigt, dass bereits heute am 13.

Pences Sprecher betonte, dass die politische Arbeit des Vizepräsidenten durch die Ermittlungen nicht beeinträchtigt werden solle: "Der Vizepräsident konzentriert sich ganz auf seine Pflichten, treibt die Agenda des Präsidenten voran und freut sich auf einen raschen Abschluss dieser Angelegenheit".

Laut Expertin Schurawljowa werden die Ermittlungen zwar kaum in konkreten Vorwürfen enden, dennoch werden sie dem Image Trumps schaden. Kushner hatte sich vor Trumps Amtsantritt mit dem russischen Botschafter und einem Moskauer Bankier getroffen. Trumps engste Mitarbeiter, hieß es, versuchten verzweifelt, ihn davon abzubringen. Auch der Präsident hat sich bereits externen Rechtsbeistand zugezogen, um ihn gegenüber dem Sonderermittler zu vertreten. Das Justizministerium setzte Mueller nach der Entlassung Comeys als unabhängigen Sonderermittler in dem Fall ein.

Ein Anwalt Kushners sagte der Zeitung, man wisse nicht, worauf sich der Bericht beziehe.

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