Ronaldo und die Milliarden-Frage

Kasan. Nur wenige Tage nach dem angeblichen Wechselwunsch von Cristiano Ronaldo wird europaweit wild über ein mögliches Transferziel des Weltfußballers spekuliert. Eine Milliarde Euro - das ist die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme, für die der 32-jährige Portugiese aus seinem bis 2021 gültigen Vertrag mit Real Madrid herausgekauft werden kann. Für 200 Millionen sei Real demnach bereit, seinen absoluten Rekordtorschützen (394 Pflichtspiele, 406 Tore, 111 Assists) ziehen zu lassen. Im Extremfall drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft und bis zu 28 Millionen Euro an Geldstrafen.

Oder aber: Ronaldo und sein einflussreicher Berater Mendes drängen Real geschickt, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen. Bei Ronaldos Rückkehr nach Madrid werde er sich mit dem wegen der Steuerhinterziehungsvorwürfe verärgerten Stürmer zusammensetzen, um dessen Abgang doch noch zu verhindern. Die erste und von vielen Beobachtern geteilte Einschätzung: Ronaldo ist ernsthaft erzürnt über die Ermittlungen gegen ihn und will seine Wahlheimat deshalb verlassen.

Es gibt zwei Lesarten der vermeintlichen Abwanderungsgedanken, die portugiesische und spanische Zeitungen verbreitet haben.

Vor dem Confed-Cup-Spiel gegen Mexiko bleibt die Frage: Wie wirkt sich das alles auf Ronaldos Konzentration und seine Leistung aus?

Amazon kauft Lebensmittelkette Whole Foods Market
Die deutsche Metro kam mit minus 0,9 Prozent noch glimpflich davon, härter traf es britische und französische Unternehmen. In einer Gegenbewegung baute der amerikanische Supermarkt-Riese Wal-Mart immer stärker sein Internet-Geschäft aus.

Durchsuchungen auf Festivalgelände von "Rock am Ring" laufen weiter
Veranstalter Lieberberg wünschte sich jedenfalls, dass der Terroralarm nur eine kurze Unterbrechung war. Die Männer wurden vorläufig festgenommen, sind seit Samstagmorgen aber wieder auf freiem Fuß.

Mindestens sechs Tote bei Hochhausbrand in London
Andere hätten versucht, sich mit Bettlaken abzuseilen, sagte ein Mann dem britischen Nachrichtensender BBC am Mittwochmorgen. Der Berliner Brandschutzexperte Reinhard Eberl-Pacan vermutet, dass die Wärmedämmung in dem Hochhaus in Brand geraten ist.

Ronaldo zehnmal so teuer wie Tolisso? Schon bei der zweiten Frage nach Cristiano Ronaldo hatte der Coach endgültig genug.

Allerdings, ein möglicher Transfer von Ronaldo würde im Gesamtpaket letztlich "nur" 400 Millionen Euro verschlingen. Seit einer lukrativen Vertragsverlängerung aus dem vergangenen Jahr verdient der Portugiese rund 50 Millionen Euro im Jahr. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte dazu Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des AC Milan, am Samstag. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet".

Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen, allein schon der Kinder wegen, berichtete "A Bola", die diese Diskussion ins Laufen gebracht hatte. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigt, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert. "Manchmal ist die beste Antwort, still zu sein", schrieb Ronaldo auf Instagram.

Nach 46 Saisonspielen für Real tut sich Ronaldo den Confed Cup im Gegensatz zu einigen deutschen Stars überhaupt noch an. Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht.

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