Nach Video-Beweis: Tore bei Confed Cup aberkannt

Alexis Sanchez hat eine leichte Verletzung am linken Knöchel

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Beim Confederations Cup zeigt sich aber, dass die Diskussionen beinahe genauso gross sind wie vorher. "Es ist wahr: Dieses System kann eine Menge Atemnot hervorrufen", sagte Chiles Trainer Juan Antonio Pizzi. Bei der Partie Chile gegen Kamerun wendete Schiedsrichter Damir Skomina aus Slowenien in der Nachspielzeit zum zweiten Mal den Videobeweis an.

Insgesamt vier Mal wurde die Frage "Tor oder kein Tor "am Sonntag bei den beiden Spielen zwischen Chile und Kamerun (2:0) sowie Portugal und Mexiko (2:2) erst nach einer Befragung des Video-Referees entschieden". Die Spieler standen solange verwirrt auf dem Rasen, mussten warten. Doch er glaubt auch: "Am Ende wird die Technologie aber wahrscheinlich mehr Gerechtigkeit in das Spiel bringen." .

Am Ende des Spiels war die Verwirrung komplett. Und damit wurden Stärken und Schwächen dieses Systems gleich am ersten Wochenende des Turniers offengelegt. In allen vier Fällen wurde dadurch eine korrekte Entscheidung "Tor oder nicht Tor" herbeigeführt.

Bereits am späten Nachmittag hatte es in Kasan beim Spiel zwischen Portugal und Mexiko (2:2) zwei Videobeweise gegeben. Spieler von Chile gingen nach der ersten Entscheidung auch Hauptschiedsrichter Damir Skomina wild gestikulierend und laut schimpfend an. Ein erster Treffer von Vargas gegen Kamerun wurde zunächst gegeben, aber dann wieder aberkannt (45.+1). Beim 2:1 durch Cedric Soares (86.) ergab die Befragung: alles korrekt. "Wichtig ist, es wurden die richtigen Entscheidungen getroffen", sagte selbst Kameruns Trainer Hugo Broos danach. "Der Videobeweis kann etwas sehr Wichtiges werden". Doch dann mischt sich der Video-Schiri ein, annulliert das Tor - und löst wütende Proteste beim Südamerika-Meister aus.

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Wie reagieren Trainer und Teamkollegen beim Confed Cup? Er ließ die Anschuldigungen über seine Anwälte und Manager zurückweisen. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigt, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert.

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Trump hatte den Rauswurf des Direktors der Polizei- und Geheimdienstbehöre unter anderem mit den Russland-Ermittlungen begründet. Es würden Vorwürfe geprüft, Trump habe in der Russland-Affäre versucht, unzulässigen Einfluss auf die US-Justiz zu nehmen.

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Drittens müssen kartellrechtliche Fragen geklärt werden - immerhin würden die beiden größten deutschen Airlines zusammengehen. Zum laufenden Prüfungsverfahren wollten sich die Wirtschaftsministerien von NRW und Berlin auf Anfrage nicht äußern.

Die Entscheidungsfindung dauerte jedoch im kürzesten Fall 56 Sekunden und im längsten sogar 2:09 Minuten. "Das hat sich heute gezeigt". Erst dann entschied der Referee: doch kein Tor.

Beim 3:2-Sieg des Weltmeisters gegen Australien in Sotschi hatte US-Schiedsrichter Mark Geiger nach dem zweiten Treffer der Australier durch Tomi Juric (56.) den Videobeweis wegen eines möglichen Handspiels des Torschützen gefordert. Aber: "Niemand versteht den Videobeweis bisher", erklärte Portugal-Coach Fernando Santos. "Der Videoreferee wurde nur bei unseren Toren benutzt, obwohl die Szene vor dem 2:2 auch sehr komplex war". Ob er in einem Jahr auch bei der Weltmeisterschaft in Russland eingesetzt wird, ist noch nicht entschieden. Bislang durfte der Assistent am Bildschirm dort noch nicht per Funk in die Entscheidungen des Schiedsrichters eingreifen. Eingegriffen werden soll nur bei entscheidenden Situationen wie Toren, Abseits, Roten Karten oder Penaltys.

Löw sagte am Abend im ZDF, es sei zwar etwas ungewohnt, wenn der Schiedsrichter das Spiel für ein, zwei Minuten unterbreche.

Der Videobeweis sorgte beim Confed Cup schon mehrmals für Irritation, auch während des ersten Spiels des deutschen Teams. Alexis Sánchez stand vor dem Treffer von Vargas auf gleicher Höhe zum letzten Verteidiger. "Das entlastet den Schiedsrichter und verteilt die Verantwortung", sagte der russische Vizeregierungschef und langjährige Sportminister Witali Mutko der Agentur Tass.

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