May will Queen um Erlaubnis für Regierungsbildung bitten

May will neue Regierung bilden

May will neue Regierung bilden

May hatte die vorgezogene Wahl im April mit dem Ziel ausgerufen, die Regierungsmehrheit ihrer Partei im Unterhaus zu vergrössern und sich mehr Rückhalt für die Verhandlungen über den EU-Austritt zu schaffen.

Premierministerin May wird einem Sprecher zufolge um 13.30 Uhr (MESZ) Königin Elizabeth II. ersuchen, eine neue Regierung bilden zu dürfen.

Damit steht Großbritannien kurz vor Beginn der Brexit-Verhandlungen eine komplizierte Regierungsbildung bevor - entweder gibt es eine Minderheitsregierung, eine Koalition oder gar eine weitere Neuwahl. "Der Staub in Großbritannien muss sich jetzt legen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" am Freitag.

Mit der erhofften Unterstützung der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) wolle sie die künftige britische Regierung bilden, die Grossbritannien durch die Verhandlungen über einen Austritt aus der Europäischen Union führen werde, sagte sie. Eine eigene Mehrheit haben die britischen Sozialdemokraten nicht.

Auch Corbyn hatte am Freitagvormittag angekündigt, in einer Minderheitsregierung das Land führen zu wollen. Eine Minderheitenpartei könnte Mays Amtsverbleib möglich machen.

Die Tories müssen sich nun Koalitionspartner suchen, um weiterregieren zu können. Sie sind zwar weiterhin stärkste Kraft, verloren aber ihre absolute Mehrheit.

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Insgesamt 650 Parlamentssitze wurden nach dem Prinzip "The winner takes all" vergeben, der Sitz eines Wahlkreises ging also an jene Partei, die die relative Mehrheit erreichte. Das deutete der DUP-Politiker Jeffrey Donaldson an, der sich für die Partei um einen Sitz im britischen Parlament beworben hat.

Die EU-Feinde von UKIP haben sich nach ihrem Wahlerfolg von 2015 und dem folgenden Brexit sich quasi abgeschafft. Die nordirisch-republikanische Sinn Fein hat sieben Sitze gewonnen, schickt jedoch traditionell keine Abgeordneten nach London. Die Folgen für die Wirtschaft und die Bürger wären in dem Fall kaum absehbar. Die Abstimmung gilt aber als reine Formsache, weil die Mehrheiten vorher feststehen sollten.

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon forderte unterdessen eine Abkehr vom Konzept des "harten Brexit".

Nach dem unklaren Ausgang der britischen Unterhauswahl wackelt nach Einschätzung der EU-Kommission der Termin für den Start der Brexit-Gespräche.

In Deutschland waren die Reaktionen auf die Wahl gemischt. Labour konnte den letzten noch offenen Wahlbezirk mit 20 Stimmen Vorsprung für sich entscheiden, wie die Auszählung am Freitag ergab.

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