Konflikte | Mindestens 20 Tote nach Bomben auf Begräbnis in Kabul

Sicherheitskräfte in Kabul. Bei der Beerdigung eines getöteten Demonstranten wurden mehrere Sprengsätze gezündet

Sicherheitskräfte in Kabul. Bei der Beerdigung eines getöteten Demonstranten wurden mehrere Sprengsätze gezündet

Er hatte zusammen mit anderen gegen den Anschlag vom Mittwoch im Kabuler Diplomatenviertel demonstriert, bei dem etwa 90 Menschen getötet worden waren.

Bei einer Trauerfeier in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Samstag mindestens zehn Menschen getötet oder verletzt worden.

Die Angaben zur genauen Anzahl der Todesopfer sind widersprüchlich: Die Agenturen berichten von sechs bis 20 Toten.

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Nach anderen Berichten soll sich sich ein Besucher einen schlechten Scherz erlaubt haben, und laut "Bombe" gerufen haben. Ersten Medienberichten zufolge brach die Panik auf dem zentralen Platz San Carlo aus.

Debatte um Abschiebungen nach Afghanistan neu entfacht
Erst auf Basis einer neuen Sicherheitsbewertung sei zu entschieden, ob und wann Abschiebungen wieder aufgenommen werden könnten. Von welcher Tragweite der Beschluss ist, zeigt die abendliche Terminveränderung der Bundestagspolitiker von Union und SPD.

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Damit fahndeten sie nach einem Mann zwischen 50 und 55 Jahren, der etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und womöglich Lkw-Fahrer ist. Die Ermittler hatten im April nach der Aussage einer Zeugin das Phantombild eines Mannes veröffentlicht.

Mindestens 87 weitere Menschen seien mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh. Zu den Tätern gibt es noch keine Hinweise. Die radikalislamischen Taliban wiesen jegliche Beteiligung zurück.

Neben Esadjar kamen bei den gewaltsamen Zusammenstößen am Freitag zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften mindestens drei weitere Menschen ums Leben.

Die Explosionen fanden während der Beerdigung von Mohammad Salem Isedjar statt, dem Sohn des stellvertretenden Senatspräsidenten. Ein Gebäude der deutschen Botschaft wurde schwer beschädigt, eine deutsche Diplomatin leicht und eine afghanische Mitarbeiterin der Botschaft schwer verletzt. Es war die Trauerfeier für Salim Esadjar, den Sohn eines prominenten Politikers, der bei den Protesten gegen die Regierung am Freitag getötet worden war. Ein afghanischer Wächter wurde getötet.

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