FIFA veröffentlicht Bericht zu WM-Vergaben 2018 und 2022

Garcia-Report Neue Details veröffentlicht

Garcia-Report Neue Details veröffentlicht

Da nun aber das Dokument illegal einer deutschen Zeitung zugespielt wurde, verlangten die neuen Vorsitzenden die sofortige Veröffentlichung des gesamten Berichts (einschließlich der Untersuchungen zu den russischen und US-amerikanischen Bewerberteams, die Cornel Borbély alleine geführt hatte), um die Verbreitung irreführender Informationen zu verhindern. "Im Sinne der Transparenz begrüßt die FIFA die Neuigkeit, dass dieser Bericht nun endlich veröffentlicht wurde", teilte der Fußball-Weltverband mit. Den Entscheid habe die neue Spitze der Ethikkommission gefällt. Dieser war bisher wegen rechtlicher Bedenken der Ethikhüter des Fußball-Weltverbandes nicht veröffentlicht worden.

Dabei hieß es, der neue Fifa-Boss Gianni Infantino sei schon lang für die Veröffentlichung, was er öffentlich so jedoch nie gesagt hatte. Nach zweijährigen Ermittlungen hatte Garcia im Jahr 2014 seine Ermittlungen in einem 400-seitigen Bericht zusammengestellt. Trotz belastender Indizien zu möglicher Einflussnahme der Kandidaten auf die Wahlmänner des damaligen Fifa-Ethikkomitees verzichtete die Fifa zudem darauf, die WM-Gastgeber Russland und Katar zu sanktionieren. Deutlich wird aber, dass deutlich mehr anrüchiges Material gegen Katar als gegen Russland zusammengetragen wurde. Damit ist die "Bild"-Zeitung gemeint, die über das Dokument am Dienstag ausführlich berichtete". Der Bericht stellt aber auch fest, dass es "keinen Beweis in den Protokollen" für eine Verbindung der Zahlung zur Katar-Bewerbung gebe. Ein anderer soll sich bei den Scheichs via Mail für eine Überweisung über mehrere 100.000 Dollar bedankt haben. Einen definitiven Beweis für Korruption liefere der Bericht zwar nicht, aber vor allem in Hinblick auf das Wüstenemirat ergebe er "extrem viele Puzzleteile, die (.) nur bei völliger Naivität nicht ein Gesamtbild ergeben", schreibt "Bild"-Reporter Peter Rossberg auf Facebook".

Zu Chefermittler Garcia hatte Russland eine schwierige Beziehung. Zudem landeten zwei Millionen Dollar auf dem Konto der 10-jährigen Tochter eines Exko-Mitglieds. Dem Juristen wurde die Einreise verweigert, da die Russen ihn für die umstrittene Inhaftierung des Waffenhändlers Viktor Bout in den USA mitverantwortlich machten. FIFA-Chef Blatter und Exekutivmitglied Beckenbauer werden aufgeführt.

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Laut Garcia-Bericht gab es eine Abmachung des australischen Verbandes mit dem DFB, nach der sich die beiden Verbände gegenseitig bei Bewerbungen unterstützen sollten. Daraus ergibt sich fürwahr ein vernichtendes Sittengemälde der damaligen Fifa-Zeit; auch verstießen nahezu alle Bewerber für 2018 und 2022 gegen Regeln.

Garcia hatte 2012 als Chef der ermittelnden Ethikkammer nach hartnäckigen Korruptionsvorwürfen zu der Ende 2010 erfolgten Doppelvergabe an Russland und Katar mit seiner Arbeit begonnen. Wählen Sie einfach aus einem der folgenden Angebote - alle ohne Vertragsbindung.

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