Das bringt der Tag in Paris

Tennis Topfavorit Nadal zum zehnten Mal im Paris-Finale. Rafael Nadal steht im Finale der French Open

Tennis Topfavorit Nadal zum zehnten Mal im Paris-Finale. Rafael Nadal steht im Finale der French Open

Es ist sein Platz, sein Revier, sein rotes Paradies.

Und Wawrinka? Er stieg erst Ende Zwanzig in die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen auf, in die eigene Gewichtsklasse der Grand-Slam-Champions. Als Nummer vier gesetzt, besiegte er den Schweizer Stan Wawrinka (4) im Finale 6:2,6:3,6:1. Nadal also gegen Wawrinka - das ist der logische, spannungsgeladene Showdown dieses Titelkampfs von Paris.

Auf der Rückfahrt ins Hotel weinte der immer wieder vom Verletzungspech gebeutelte Nadal im Auto bittere Tränen. Nadal hat das Spiel auf Sand wie kein Spieler vor ihm geprägt, im Grunde hat er es revolutioniert.

Uhr: Herzlich willkommen zum Live-Ticker von FOCUS Online und dem Finale der French Open zwischen Stan Wawrinka und Rafael Nadal. In der Folge war der 31-Jährige aber auf der Höhe und nutzte auch seine Breakchancen besser als sein Kontrahent.

Dass er überhaupt jemals wieder in der Weltspitze würde mitspielen können, war keineswegs klar. "Es gab Zweifel, aber meine Leidenschaft, wieder stark zurückzukommen, war noch stärker", sagte Nadal.

Titelverteidiger Buemi gewinnt in Berlin - Heidfeld Zehnter
Der Brasilianer und Titelrivale von Buemi beendete den achten Saisonlauf schließlich auf Platz drei. Das zweite Rennen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin findet am Sonntag statt.

Wawrinka nach Fünfsatz-Krimi im French-Open-Finale
Mancher seiner früheren Gegner verneigte sich am Sonntag vor Nadal, so wie der US-Amerikaner Andy Roddick: "Zehn, zehn, zehn". Das Finale der French Open in Paris bestreiten die Tennisprofis Stan Wawrinka aus der Schweiz und Rafael Nadal aus Spanien.

Kurdische Kämpfer dringen offenbar in Osten von Raka ein
Andere Aktivisten bestätigten, dass mehrere Boote auf dem Fluss getroffen worden seien, der durch Raka führt. Die entscheidende Offensive zur Vertreibung der IS-Miliz aus ihrer syrischen Hochburg Raqqa hat begonnen.

Zehn Siege bei ein und demselben Grand-Slam-Turnier - das hatte vor ihm noch kein Spieler seit Einführung des Profitennis 1968 geschafft. Nie zuvor in der Geschichte des French Open war ein Neuling so hoch gehandelt worden wie damals.

Wawrinka musste bei seinen Schlägen permanent ein Höchstmaß an Risiko eingehen, während Nadal immer Antworten parat hatte und dennoch kein einziges Mal im gesamten Turnierverlauf bis zum Äußersten gefordert war. Vielleicht sind es wieder Federer und Nadal, die sich auch demnächst in Wimbledon um den Pokal streiten. Ausgeschlossen ist das nicht, vor allem bei dem Selbstbewußtsein, das Nadal mitnehmen wird nach London. Trotzdem, Wawrinka war bis inklusive Viertelfinale selbst ohne Satzverlust durch das Turnier gekommen.

Nicht, dass es gegen das "Monster Nadal" (Originalton Wawrinka) deshalb einfach würde. Stan, the Man, in der Opferrolle. Weil er so siegversessen ist im Stade Roland-Garros. "Ich bin überglücklich", sagte Wawrinka. Nadal präsentierte sich sicher am Netz und im Service. Der Spanier hatte satte fünf Stunden weniger Matchzeit bis zum Final verbraucht.

Doch alles in allem kann man, mit einem etwas ausgreifenderen Massstab, dieses Finalduell auch als Überraschung bezeichnen. Der Spanier gilt als Tennis-König von Paris. Der Rechtshänder aus dem westschweizerischen St. Barthelemy hat neben den French Open und den US Open auch schon die Australian Open (2014) gewonnen. Sondern allenfalls eine Zwischenstation.

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