"Aushilfen" waren wohl Grund für Terroralarm bei "Rock am Ring"

Crowdsurfer

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Nach zwei Jahren Abstinenz, in denen das Musikfestival auf dem Flugplatz Mendig gastierte, sollte die 31. Auflage von "Rock am Ring" wieder am Nürburgring stattfinden. Sie waren offenbar im Auftrag eines Frankfurter Subunternehmers für Aufbauarbeiten bei Rock am Ring eingesetzt worden. Veranstalter Marek Lieberberg sagte, dass das Konzertprogramm "so schnell wir möglich" wieder aufgenommen werde. Inzwischen habe sich die Verdachtslage deutlich relativiert, teilte die Polizei mit. Die Veranstaltung wird fortgesetzt.

Ob bei den Wohnungsdurchsuchungen in Hessen gefährliche Gegenstände oder Waffen gefunden wurden, wollte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Koblenz nicht sagen.

Das Gelände ist vollständig geräumt.

Das populäre Festival hatte am Freitag begonnen und sollte noch bis Sonntag dauern.

Das legendäre Musikfestival war am Freitagabend unterbrochen worden.

Nach Angaben der Polizei blieben die meisten Zuschauer ruhig.

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Auch die Handball-WM, die Rad-WM und andere Großereignisse wurden schon in Katar abgewickelt. Bereits am Montag hatten die Großmächte zu einer friedlichen Beilegung der Krise aufgerufen.

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Nach anderen Berichten soll sich sich ein Besucher einen schlechten Scherz erlaubt haben, und laut "Bombe" gerufen haben. Ersten Medienberichten zufolge brach die Panik auf dem zentralen Platz San Carlo aus.

Lieberberg deutete in einer spontanen Pressekonferenz am Freitagabend an, dass Verdächtige auf dem Festivalgelände gearbeitet haben. Es zeige die Besonderheit dieser Fans.

Festival-Organisator Marek Lieberberg sorgte am Freitagabend mit einer Wutrede für Aufsehen. Sie wurden vorläufig festgenommen, sind seit Samstagmorgen wieder auf freiem Fuß. Einen konkreten Tatverdacht gab es laut Polizei zunächst aber nicht. Ihre Namen hätten nicht zu den Personallisten gepasst, die der Veranstalter den Behörden zur Sicherheitsüberprüfung gegeben habe. Nach ersten Erkenntnissen hatte mindestens eine der Personen über eine der eingesetzten Firmen Zugang zu sicherheitsrelevanten Bereichen. Sie verwiesen auf ähnliche vorsorgliche Absagen, etwa beim Fußball-Länderspiel Deutschland-Niederlande in Hannover im November 2015 kurz nach den Anschlägen von Paris und beim Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" im April 2015. Nach der Unterbrechung des Programms verbrachten die Musikfans eine friedliche Nacht in ihrem Zelten. Zugleich stellte er klar, dass "die Sicherheit für Leib und Leben jedes Besuchers" über dem kommerziellen Interesse stehe. Das sei auch im Umgang mit den Polizisten auf dem Festivalgelände zu spüren.

Am Freitag gab es eine große Verwirrung und eine große Enttäuschung für alle Beteiligten von Rock am Ring. "Nach intensiven Durchsuchungen des gesamten Festivalgeländes haben sich die Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage nicht erhärtet", hieß es in einer Mitteilung per Facebook.

Das Line-Up für Samstag ist hochkarätig: Sum 41, Beatsteaks, Die Toten Hosen, Beginner und Kraftklub werden auf der Bühne stehen.

Enttäuschung für Rammstein-Fans: Der am Freitagabend wegen des Terroralarms abgesagte Auftritt der deutschen Band wird aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt.

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