Angreifer von Notre-Dame bekannte sich in Video zu Jihadistenmiliz IS

Notre-Dame

Notre-Dame

Nach dem Vorfall vor der Kathedrale hat die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Der verletzte Angreifer habe sich später als "Soldat des Kalifats" bezeichnet, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise - diesen Begriff benutzt die Terrororganisation Islamischer Staat für ihr Herrschaftsgebiet. Die nach dem Angriff zunächst in der Kathedrale festgehaltenen Besucher können das Gotteshaus nach und nach wieder verlassen. Die Polizisten schienen daraufhin zur Treppe zu stürmen, die zur Seine hinunter führt, um jemanden zu umstellen. Das Areal wurde weiträumig abgesperrt.

Unklar ist nach wie vor, ob es sich bei dem festgenommenen Verdächtigen um einen - möglicherweise verwirrten - Einzeltäter handelt oder um einen von Hintermännern unterstützten Extremisten. Sicherheitskräfte wurden mehrfach Ziel von Anschlägen.

Das bestätigte die Polizei am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Trump will unter Eid aussagen
Trumps Worte: "Ich hoffe, Sie sehen einen Weg, das fallen zu lassen, von Flynn abzulassen", habe er als Anordnung verstanden. Er hat gar dazu geführt, dass am Tag 139 seiner Präsidentschaft der Vorwurf der Justizbehinderung überhaupt diskutiert wird.

Tödliche Messerattacke in Beratungszentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken
Zu dem Opfer der tödlichen Messerattacke wollte der Sprecher zunächst keine Angaben machen. Der Asylwerber zuckte schließlich sein Messer und habe den Berater damit niedergestochen.

Terrormiliz IS reklamiert Anschlag von London für sich
Er warnte aber auch vor neuen Kürzungen bei der Polizei, wenn Premierministerin Theresa May die Wahl an diesem Donnerstag gewinnt. Auf der London Bridge ist ein Van von der Strasse abgekommen und hat laut Medienbericht mehrere Fussgänger angefahren.

Sollte die Angst vor terroristischen Anschlägen Paris je losgelassen haben, so kehrte sie am Dienstag zurück.

Ein mit einem Hammer bewaffneter Mann greift einen Polizisten vor der Kathedrale Notre-Dame an.

Collomb sagte, der Angreifer habe sich als algerischer Student präsentiert: Er habe einen Ausweis bei sich gehabt, dessen Echtheit überprüft werden müsse. Frankreichs Innenminister Gérard Collomb sagte am Dienstagabend, der Angreifer habe bei der Tat gerufen: „Das ist für Syrien!“. Die Verletzungen des angegriffenen Polizisten seien nicht sehr schlimm, fügte er hinzu. Die Polizei wollte prüfen, ob sich Komplizen des Attentäters unter ihnen befänden. Mitte April war ein Polizist auf den Champs-Élysées in Paris von einem Gewalttäter erschossen worden. Neben dem Hammer hatte der Täter auch mehrere Küchenmesser bei sich. Neben der geplanten Verlängerung des Ausnahmezustandes im Land bis Anfang November dürfte auch der Angriff auf dem Vorplatz der weltbekannten Kirche zur Sprache kommen. In Frankreich gilt weiter der nach den Anschlägen vom 13. November 2015 verhängte Ausnahmezustand, der nach Plänen der Regierung demnächst erneut verlängert werden soll. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der nicht identifizierte Angreifer in ein Krankenhaus gebracht. Besonders gespannt ist die Lage auch wegen der ersten Runde der Parlamentswahl am Sonntag.

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