Adidas siegt im Schuh-Streit

Der Stan Smith Boost gehört zu einer Reihe von Retro-Modellen die Adidas erfolgreich wiederbelebt hat

Der Stan Smith Boost gehört zu einer Reihe von Retro-Modellen die Adidas erfolgreich wiederbelebt hat

Konkurrent Puma zog am Montag einen Antrag zurück.

Der Schuh ist benannt nach dem ehemaligen amerikanischen Tennisspieler Stan Smith.

Konkret ging es um die Sohle des Modells "Stan Smith Boost", deren Design Puma für sich beansprucht.

Das Gericht sah allerdings nach der vorläufigen Beratung zu viele optische Unterschiede zwischen den geschützten Mustern und der Sohle des Adidas-Schuhs. In der mehrstündigen Verhandlung habe die Kammer die rechtlichen Aspekte mit beiden Parteien erörtert und dabei auch den Schuh mit einem hinterlegten Bild des Geschmacksmusters verglichen, teilte das Gericht mit. Man habe auf Form und Aussehen der Sohle zwei Geschmacksmuster angemeldet, hieß es im Unterlassungsantrag von Puma. Puma und Adidas, beide im fränkischen Herzogenaurach ansässig, sind seit Jahrzehnten rivalisierende Weltunternehmen auf dem Markt für Sportartikel.

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Sportschuh vor Gericht: der "Stan Smith Boost" an diesem Montag im Gerichtssaal im Landgericht Braunschweig.

Was aussieht wie zusammengeklebte Styropor-Kügelchen, gilt unter Branchenexperten als das Modell der Zukunft.

Geschmacksmuster sind das gewerbliche Schutzrecht für Design und schützen die Farb- und Formgebung von Produkten gegen Nachahmungen. Der deutsche Sportartikelhersteller verdoppelte seinen Marktanteil bei Turnschuhen in den USA im ersten Quartal 2017 auf 10 Prozent. Gegründet wurden sie von zwei Brüdern, Rudolf und Adi Dassler, die über der gemeinsamen Leidenschaft für Sportschuhe zu erbitterten Gegnern wurden.

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